Aktives Denken ist gesund

Wer kennt das nicht: Eigentlich möchte man an gar nichts denken und einfach entspannen, aber die Gedanken fahren im Kopf Karussell. Wenn es dann wenigstens noch angenehme Gedanken wären, aber nein, immer wieder spult das Kopfkino den gleichen Ärger oder irgendwelche Peinlichkeiten ab. Es beleuchtet die Dinge aus dieser oder jener Sicht und lässt den Betroffenen einfach nicht zur Ruhe kommen. Entspannung und Erholung ist nicht möglich. Die Konzentration auf wirklich wichtige Dinge ist blockiert. Man kann es einfach nicht abstellen! Wirklich nicht?

Es ist durchaus erlernbar: Das aktive Denken ist das Denken an etwas anderes. Ganz bewusst entscheidet man sich für einen anderen Gedanken. Die Methode stammt aus der Psycho- bzw. Verhaltenstherapie. Sie ist selbstständig erlernbar und wird im Laufe der Zeit immer besser gelingen.

Schlagen Sie Ihren negativen Gedanken ein Schnippchen! Sagen Sie am besten laut “STOPP” und denken sofort und ganz intensiv an etwas anderes. Ob das nun die Vorbereitung auf den kommenden Urlaub ist, oder ein bestimmtes Lied, welches Sie im Kopf singen, ist völlig egal. Sogar ein Vortrag, der morgen gehalten werden muss oder Überlegungen wie man am besten bei Toptranslation die vorbereiteten Fachübersetzungen in Auftrag geben kann, – alles ist möglich und erlaubt. Hauptsache ist, der unerwünschte Gedanke hat im Kopf keinen Platz mehr. Der bewusste Gedanke hat erfolgreich den Unwillkürlichen verdrängt.

Manche Situationen kann man einfach nicht ändern. Das heißt jedoch noch lange nicht, dass man sich von ihnen beherrschen lassen muss. Irrelevante Dinge können durch aktives Denken ausgeblendet werden: Es ist wieder Platz für sinnvolle Sachen, die momentan wirklich wichtig sind.

Das aktive Denken hat nichts mit dem “Verdrängen” im herkömmlichen Sinn zu tun und darf damit keinesfalls verwechselt werden. Es sollen keine negativen Erfahrungen oder Erinnerung im Unterbewusstsein verschwinden. Es geht bei dieser Methode wirklich allein um ein bewusstes Entscheiden.

Unangenehme und stressige Situation können mit dem aktiven Denken viel besser gemeistert werden. Die Ohnmacht und das Gefühl “ausgeliefert zu sein” haben keine Chance. Emotionen lassen sich besser kontrollieren und steuern. Unsere Gesundheit wird das zu schätzen wissen.

Foto: Uta Herbert  / pixelio.de

Mit Kontaktlinsen den totalen Durchblick gewinnen

Man sagt zwar, dass es eigentlich für den Menschen wichtigere Sinnesorgane gibt, aber wenn viele Menschen befragen würde, dann würden doch viele sehr ungern ihr Augenlicht verlieren. Denn mit unseren Augen gelingt uns vielleicht der direkteste Weg zu all den verschiedenen Eindrücken der Welt. Unsere Kultur ist eine visuelle und so ist das gute Sehen natürlich unerlässlich für uns Menschen.

Die Natur hat viele nützliche Einrichtungen geschaffen, um unsere empfindlichen Augen vor äußeren Einflüssen zu schützen. Dieses hoch entwickelte Organ ist geschützt durch ein Polster aus Muskeln, Fett und Bindegewebe in der Augenhöhle aus Knochen im Schädel. Dazu haben wir Augenlider und der Lidschlussreflex verhindert das Eindringen von Staub oder anderen schädigenden Partikeln. Das Austrocknen der Hornhaut wird durch die Tränenflüssigkeit verhindert, Wimpern fungieren als Abfangvorhang von Fremdkörpern.

So gut geschützt ist unser Auge und trotzdem können manche Menschen nicht gut sehen. Dafür gibt es Brillen, die sich im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt haben und heute auch Mode-Accessoires geworden sind.

Noch verblüffender ist allerdings die Technik der Linsen geworden. Man kann sich kaum vorstellen, dass man in ein komplexes und empfindliches Gefüge wie es das Auge ist, von außen eingreifen kann, man hier mit einem Fremdkörper die Sehkraft des Auges verbessern kann, aber so ist es. Kontaktlinsen kaufen ist heute so normal wie Schuhe kaufen. Kontaktlinsen dienen vor allem der Korrektur von Weit- oder Kurzsichtigkeit, Monatslinsen von Ciba Vision können noch viel mehr und sind eine praktische und komfortable Lösung (fast) aller Sehprobleme.

Kontaktlinsen sind aber noch vielseitiger! Sie sind nämlich auch, ähnlich wie die Brille, Modeaccessoire geworden. Vielleicht nicht so sehr für den täglichen Gebrauch sondern vielmehr für spezielle Anlässe, aber gerade da bietet die Linse ein große Möglichkeit, den Ausdruck eines Menschen sehr zu verändern. Die Augen sind das Tor zur Seele und ob bewusst oder unbewusst sehen wir den Menschen, die wir treffen in die Augen und erforschen sie so. Wenn wir also hier manipulieren, dann manipulieren wir auf wirkungsvolle Weise, was wir auf andere Menschen für einen Eindruck machen.

Motivlinsen, die bemalt oder verschieden farbig sein können, erfüllen diesen ästhetischen Zweck.

Sei es zu Karneval, Halloween oder Mottopartys, als Reptil, Teufel mit roten Augen oder Manga-Figur, mit farbigen Kontaktlinsen sieht jeder Mensch sofort anders aus. Gesünder wird er aber dadurch wohl nicht, aber so ist wieder einmal aus einer erstmal medizinischen Sache eine modische Sache geworden, und wie man weiß, kann Mode auch gesund und glücklich machen.

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de

Olivenöl als Delikatesse

Der Olivenbaum ist das Wahrzeichen des Mittelmeers und gehört zu einer uralten Kultur. Mehr als 90 Prozent der Weltproduktion von Olivenöl stammen aus dem Mittelmeerraum.
Olivenöl ist eine Delikatesse, ein kostbarer Saft. Wie beim Wein gibt es eine große Vielfalt an Sorten und die Verarbeitung wird immer sorgfältiger und liebevoller betrieben. Wer viel Olivenöl konsumiert, lebt anscheinend länger. Nicht umsonst spricht man in diesem Zusammenhang von der Mittelmeer-Diät. Olivenöl ist ein Cocktail von gesunden Stoffen, zum Beispiel Antioxidantien, Polyphenole und ungesättigte Fettsäuren. Aus unserer Küche ist es mittlerweile nicht mehr wegzudenken: Olivenöl gibt vielen Gerichten den letzten Schliff, das gewisse Etwas.
Hauptsache ist die Qualität.  Wie beim Wein wird auch beim Olivenöl immer mehr darauf geachtet, und in den nächsten Jahren werden immer mehr Produkte der Spitzenklasse den Markt erobern.

Der Öl- oder Olivenbaum ist eine der ältesten uns bekannten Kulturpflanzen. Seine Blätter und Früchte enthalten Oleuropaein mit blutdrucksenkender Wirkung. Weitere Inhaltsstoffe des Olivenöls sind Chlorophyll, Carotin, Lecitin (ein natürliches Antioxidans, welches die Verbrennung von Fett, Zucker und Protein beeinflusst), Polyphenole (ebenfalls Antioxidantien), sowie Vitamin A, E und D. Der größte Wert aber liegt in der Wirkung auf das Herz und die Blutgefäße: Olivenöl hat wegen seines hohen Gehalts an einfach ungesättigten Fettsäuren eine optimale Wirkung auf den Cholesterin-Spiegel -  Es schützt somit Herz und Kreislauf und senkt den Blutdruck. Olivenöl ist leicht verdaulich und wirkt nährend und hilfreich für die Knochen vor allem bei Kleinkindern, denn es unterstützt das Knochenwachstum; es ist das einzige Fett, das die Knochendichte im Erwachsenenalter fördert und beugt somit Osteoporose vor, nährt die Muskulatur, lindert Gelenkschmerzen und wirkt antirheumatisch. Auf der Haut wirkt es entzündungshemmend, heilungsfördernd und desinfizierend. Außerdem schützt es die Magenschleimhaut und reduziert überschüssige Magensäure. Olivenöl erleichtert die Verarbeitung schwer verdaulicher Stoffe, indem die enthaltene Ölsäure diese für den Darm aufschließt. Olivenöl kann im Gegensatz zu anderen Fetten und Ölen auf Höchsttemperaturen erhitzt werden, ohne sich in seinem chemischen Aufbau zu verändern.

Aber Olivenöl ist nicht nur zum Essen da, es hilft auch als Kosmetik bei trockener Haut! Schon Kleopatra soll ihr blendendes Aussehen dem Olivenöl verdankt haben! Bis heute ist es aber ein beliebter und wirkungsvoller Inhaltsstoff für natürliche Kosmetik und Massageöle. Es schützt die Haut, wirkt antientzündlich und verhilft trockener, rissiger Haut zu mehr Feuchtigkeit und Glätte. Der einzige Nachteil von Olivenöl: es hat einen starken Eigengeruch und bildet wegen seiner Schwere auf der Haut einen satten und lange anhaltenden Fettfilm. Bei Kleopatra hat der aber offensichtlich niemanden gestört…

Foto 1: wrw / PIXELIO
Foto 2: Helmut Krückel / PIXELIO

Sollen wir noch Fleisch essen?

Der moderne Mensch hat es nicht leicht. Er darf nicht mehr, was er eigentlich möchte. Er trinkt Kaffee ohne Koffein, hat virtuellen Sex im Internet, muss Bier ohne Alkohol trinken und isst Fleisch ohne Fett. Was wir Menschen uns über Jahrhunderte mühsam aufgebaut haben, nämlich dass wir Fleisch schlemmen dürfen, dass es nicht nur am Sonntag Fleisch gibt, dass wir uns das gute tierische Fett reinziehen und so unsere Reserven aufbauen, dass soll jetzt alles falsch sein wenn nicht gar schädlich und den Planeten zerstören. In ein paar Jahren haben wir aus einer Tugend eine Krankheit gemacht. Arme wollten sich ebenfalls Fleisch gönnen können und jetzt wo sie es können, sollen sie es nicht mehr dürfen.

Die Entwicklung des Fleischkonsums zeigt, dass Menschen mit einem höheren Einkommen heute weniger Fleisch essen als Menschen mit einem niedrigen Einkommen. Wird Fleisch essen in ein paar Jahren ebenso absurd sein wie Rauchen, Autofahren und Öl verbrennen? Die Umkehrung der Verhältnisse hat schon begonnen. Generell steigt der Fleischkonsum mit dem Einkommen, bei uns in den letzten 40 Jahren um 40%. Weltweit ist der Anstieg ähnlich.

Doch innerhalb der Industrienationen scheint nach einer Zeit des ungebremsten Wachstums nun die Entwicklung wieder in eine andere Richtung zu laufen. Während ungebildetere und einkommensschwache Schichten von immer billigerem Fleisch profitieren und ihren Konsum erhöhen, verringern ihn gebildetere und einkommensstarke Schichten gerade wieder. Beziehungsweise weichen aus auf biologisch und artgerecht gehaltene Tiere und somit teureres Fleisch, welches wieder nur zu speziellen Anlässen gegessen wird.

Die ökologischen Folgewirkungen des gestiegenen Fleischkonsums haben nicht nur viele Vegetarier geschaffen sondern auch den Konsum vieler Menschen bewusster gestaltet. Denn die Verstärkung des Treibhauseffektes und die damit einhergehende Erd-Erwärmung hat ihre Ursachen nicht nur in der Verbrennung fossiler Brennstoffe sondern auch in der weltumfassenden Entwaldung für die Land- und Viehwirtschaft. Treibhausgase wie Methan werden in der Erdatmosphäre angereichert. Es ist eine gefährliche Entwicklung, die bald nicht mehr umkehrbar ist.

Wohl dem der angesichts solcher Szenarien noch genüsslich sein herrliches, saftiges Steak essen kann. Genuss ohne Reue ist etwas wunderbares und wir Menschen müssen es uns wieder zurückerkämpfen, sonst droht uns eine freudlose Plastikwelt. Wir müssen die Balance wieder finden, aus genussvollem Fleischessen mit Bewusstsein für die Herstellung und den Konsum und dem Schutz unseres Planeten. Denn sonst wird uns irgendwann jemand das Fleischessen ganz verbieten und dann wird es wohl schon zu spät sein.

Foto: Oliver Weber / PIXELIO

Gesundes Schlafen im Wandel der Zeit

Durchschnittlich verbringt der Mensch einen Drittel seiner Lebenszeit im Bett, also durchaus eine Zeit, die es erklärt, dass der Schlaf, das Bett und die Matratze ein wichtiges Thema für uns Menschen sind. Abgesehen davon, dass im Bett bei allen modernen Spielarten dann doch immer noch die meisten Kinder gezeugt werden und damit der Fortgang unserer Spezies nicht unwesentlich von einer gemütlichen, schönen Bettstatt abhängt. Ein gutes Bett ist für unsere Zufriedenheit und unsere Gesundheit also unabdingbar, sowohl physisch als auch psychisch.

Die Forschung zu der Zivilisationskrankheit Rückenschmerzen hat den Fokus lange auf die richtige Matratze und das richtige Kopfkissen gelegt, als aber vor kurzem in einem großen Nachrichtenmagazin eine Titelgeschichte zum Thema Rückenschmerzen erschien, da wurde darin das Problem der richtigen Matratze nicht einmal im Ansatz gestreift. Es scheint also, als sei das Thema Bett bzw. Matratze von einem medizinischen zu einem Lifestyle-Thema geworden. Kein Wunder, die Betten, die man kaufen kann, werden immer besser, größer und eleganter.

Was man früher vor allem aus amerikanischen Hotels kannte, nämlich Kingsize- oder Queensize-Betten, das ist jetzt auch bei uns angekommen. Das Bett wird zu einem der wichtigsten Einrichtungsgegenstände und Style-Faktoren. Und wenn die rasante Verbreitung von Rückenschmerzen doch wohl eher auf Stress zurückzuführen sind, dann hat das sicher auch damit zu tun, dass allgemein die Betten und Matratzen immer besser geworden sind. Das war nicht immer so.

Die ersten Matratzen waren Bodenkissen, was das ursprüngliche Wort aus dem arabischen auch bedeutet. Über das italienische materazzo ist das Wort dann bei uns gelandet. Die frühesten Beschreibungen von Matratzen finden sich in der Odyssee des Homer, wo Odysseus Matratze als Rahmenwerk mit Stierhaut bespannt und mit Fellen und Teppichen bedeckt beschrieben wird. Später bei den Römern wird dann schon beschrieben, wie Federn von Gänsen oder Schwänen in eine Matratze hinein gefüllt wurden, bei einfacheren Leuten waren es Pflanzenfasern. Matratzen wie wir sie heute kennen, waren bei uns purer Luxus und nur den Reichen vorbehalten. Das normale Volk schlief auf harten Säcken, die mit Seegras, Schilf, Stroh oder Spreu gefüllt waren.

Das Bürgertum bestellte sich ab Ende des 19. Jahrhunderts von Sattlern hergestellte Matratzen. Heute gibt es gute Matratzen schon für bezahlbares Geld und die Auswahl ist riesig. Füllstoffe sind heute meistens synthetisch. Es gibt Matratzen für Allergiker und für verschiedene Jahreszeiten, geteilte und einheitliche, mit oder ohne Besucherritze.  Man kann viel Geld ausgeben und trotzdem schlecht schlafen und wenig ausgeben und gut schlafen.

Foto: S. Hofschlaeger / PIXELIO

Kann Fast Food gesund sein?

Die Frage, ob Fast Food immer ungesund sein muss, kann man mit einem klaren Nein beantworten werden. Beim Fast Food kommt es, wie bei allen Nahrungsmitteln, darauf an, die richtige Wahl zu treffen. Es gibt eine Menge gesunden Fast Foods, das nicht weniger über wichtige Inhaltsstoffe verfügt als ein selbst gekochtes Essen. Wenn man beim Fast Food darauf achtet, dass gesunde und frische Nahrungsmittel verarbeitet werden, ernährt man sich auch mit Fast Food durchaus gut und Pizza bestellen kann gesund sein.

Ein besonders hochwertiges Nahrungsmittel auf der Fast Food Schiene ist beispielsweise ein Döner, welcher alle Beilagen enthält, die eine hochwertige und gesunde Mahlzeit ausmachen: Salat, Fleisch und Brot. Ebenso gesund ist Pizza, die generell nur aus frischen Zutaten besteht. Eine gute Pizza ist eine vollwertige Mahlzeit, die tierische und pflanzliche Eiweiße in ausgewogener Menge enthält. Dabei muss es aber nicht immer die fettige Salamipizza – eine vegetarische Pizza ist auch sehr lecker.Gleiches gilt für den Genuss von Pasta in allen Ausführungen. Man muss nicht immer selbst kochen, sondern kann durchaus auf das vielschichtige Angebot von Fast Food Ketten oder dem Online-Lieferdienst zurückgreifen, ohne befürchten zu müssen, dass die gesunde Ernährung auf der Strecke bleibt.

Fast Food muss aber nicht unbedingt von einer Fast Food Kette kommen, sondern kann auch problemlos zu Hause selbst gemacht werden. Der Begriff Fast Food wird immer mit Burger Ketten oder einem Imbiss in Verbindung gebracht, was aber der eigentlichen Bedeutung der Bezeichnung keinesfalls gerecht wird. Fast Food heißt nichts anderes, als schnelles Essen. Es handelt sich also um ein Essen, welches keine lange Zubereitungszeit erfordert und schnell auf den Tisch kommt.

Viele Rezepte für Fast Food lassen sich im Internet oder speziellen Fast Food-Kochbüchern finden. Bei der Zubereitung ist immer darauf zu achten, dass man auf frische Zutaten zurückgreift. Gesundes Gemüse, Salat und hochwertiges Brot, Nudeln oder auch Obst, können zur Zubereitung von gesundem Fast Food eingesetzt werden. Eine vegetarische Pizza aus Vollkornteig, die Vollkornnudeln mit fettarmen Hähnchenstreifen oder auch ein selbstgemachter Burger aus ausgewählten Zutaten – so kann man Fast Food auch öfter mal genießen. Einzig auf die Qualität muss dabei geachtet werden.

Foto: birgitH / PIXELIO

Herbst – Zeit der Erkältungen

Aber, was ist eigentlich eine Erkältung? Im Alltags-Sprachgebrauch sprechen wir von einer  Erkältung wenn die Nase läuft, der Hals kratzt und uns ein Husten plagt. Kommt Fieber dazu, nennen wir das dann schnell Grippe. Was wir aber Erkältung nennen, heißt eigentlich “unkomplizierte Infektion der oberen Atemwege”. Und was wir Grippe nennen, heißt bei Ärzten “grippaler Infekt”. Egal wie es heißt, wir wollen es nicht haben – wie schützt man sich davor?

Erwachsene haben durchschnittlich zwei- bis viermal pro Jahr eine Erkältung, Kinder noch öfter. Ausgelöst werden diese Krankheiten durch Viren; mehr als 200 verschiedene Virustypen kommen in Betracht. Dazu zählen vornehmlich Rhinoviren, aber auch Corona-, Adeno- und Respiratory-Syntical-Viren. Husten, Schnupfen und Heiserkeit heilen meist von selbst aus. Anders die echte Grippe, die Influenza. Sie kann mit lebensgefährlichen Komplikationen einhergehen und sogar tödlich verlaufen. Jährlich sterben hierzulande mehrere Tausend, meist alte und kranke Menschen daran. Die echte Influenza bricht meist plötzlich aus, sie ist verbunden mit hohem Fieber, Husten und Gliederschmerzen.

Erkältungserreger lauern überall: im Bus, im Büro, im Supermarkt und im Kindergarten. Sie schwirren in der Luft herum, umgeben von kleinsten Tröpfchen menschlichen Sekrets, daher der medizinische Begriff “Tröpfcheninfektion”. Beim Husten schleudert ein Infizierter die Viruspartikel mit einer Geschwindigkeit von 900 Kilometer pro Stunde in seine nähere Umgebung. Die Viren haften über Stunden an den angehusteten Gegenständen. Oder sie gelangen beim Niesen auf die Hände und werden anschließend auf Türklinken oder in Handtücher abgestreift. Dort überleben sie einige Stunden. Werden sie direkt beim Händeschütteln weitergereicht, haben die Erreger einen Zwischenschritt gespart. Ist das Immunsystem stark genug, wehrt es die Viren ab. Ist die Immunabwehr aber geschwächt und die Anzahl der Keime sehr groß, können die Erreger leicht über die Schleimhaut der Nase oder des Rachens ins Körperinnere vordringen. Wie gut oder schlecht unser Abwehrsystem die Invasion der Keime bekämpfen kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab: von der körperlichen Verfassung und von der psychischen Konstitution. Beides wird durch unsere Lebensweise, unsere Ernährung und durch unseren Stress beeinflusst.

Vor allem in der kälteren Jahreszeit plagen sich viele Menschen mit grippalen Infekten. Doch Kälte und Nässe sind nur Mittäter: Sie schwächen die Abwehr, weil sie die Durchblutung der Nasenschleimhaut vermindern. Leichtes Spiel haben die Keime auch in überheizten geschlossenen Räumen: Die warme Luft trocknet die Schleimhäute aus und beraubt sie so ihrer Wehrhaftigkeit.

Sind die Erreger erst mal im Körperinneren angelangt, hilft nur eines: Gönnen Sie Ihrem Körper Ruhe, auf dem Sofa oder im Bett. Trinken Sie viel heißen Tee und schlafen Sie viel. Das hilft dem Abwehrsystem, die Eindringlinge erfolgreich zu bekämpfen. Lassen Sie sich bedienen, lassen Sie Ihr Essen kommen! Zum Beispiel eine Hühnersuppe! Dieses alte Rezept hilft schon seit hunderten von Jahren gegen Infekte. Ergänzen Sie Ihre Suppe vom Delivery Hero mit Ingwer und Sie werden Ihrem Immunsystem etwas Gutes tun. Beim Delivery Hero gibt es noch mehr gutes Essen für Ihre Gesundheit.

Foto: wrw / PIXELIO

Ist Milch trinken gesund?

Man möchte ja meinen, Milch sei ein weisses Getränk, das uns die Natur geschenkt hat, um gesunde Stoffe damit aufzunehmen. Aber Milch ist viel mehr ein schwarz-weiss Getränk, um das unter Wissenschaftlern ein erbitterter Streit tobt, der komplett unversöhnlich ist.

Ist also Milch ein Muntermacher und schützt mit seinem Kalzium vor brechenden Knochen? Oder führt das Milchtrinken zu Allergien, Magenverschleimung und höherem Krebsrisiko?

Einfach ist diese Frage nicht zu beantworten. Fakt ist allerdings, dass Milch schon lange kein Naturprodukt mehr ist. Ab den 60er Jahren wurde Milch zu einem industriell verarbeiteten Nahrungsmittel. Kühe werden zu Hochleistungsmaschinen hochgezüchtet, die Milch ist wärmebehandelt und homogenisiert.

Unbestreitbar ist aber auch, dass in der Milch viel Gutes steckt:
Aminosäuren, Kalium, Magnesium, Jod, fettlösliche Vitamine und viel Kalzium. Gerade das Kalzium ist unentbehrlich für die Knochen und Zähne aber auch die Muskeln. Gerade das Kalzium können wir aber auch durch grünes Blattgemüse wie Brokkoli, Kohl aber auch durch Feigen, Mandeln und Sesam zu uns nehmen. Auch gibt es kalziumhaltiges Mineralwasser.

Die Merkwürdigkeit, dass wir Milch von anderen Säugetieren trinken nachdem wir der Mutterbrust entwöhnt sind, ist tatsächlich vorhanden. Kein anderes Säugetier tut dies. Und es gibt deshalb Studien, dass fremde Milch bei Kleinkindern Allergien auslösen kann, die manchmal im Kleinkindalter wieder weggehen, aber auch bis ins Erwachsenenalter für Schnupfen, Ekzeme, Mittelohrentzündungen und Heuschnupfen sorgen können.

Damit ist nicht die Lactose-Unverträglichkeit gemeint, die auf ein fehlendes Enzym bei ca. 15% der Erwachsenen zurückzuführen ist, sondern Allergie auf fremde Milch. So ist Milch trinken eine komplizierte Sache geworden. In asiatischen Ländern ist der Milchkonsum erheblich geringer und man findet zu diesem Thema eine riesige Anzahl von Studien, die beide Ansichten erhärten können.

In Deutschland ist die Milchindustrie jedenfalls sehr stark in ihrer Lobbyarbeit, so dass Milch immer noch das Image von Gesundheit trägt. Schlussendlich muss jeder Mensch auf seinen Körper hören und die Signale richtig deuten, die auf Milchunverträglichkeit oder Allergien hinweisen. Kalzium jedenfalls bekommt man auch anderswo genug.

Foto: Flickr / ben▐

Aktives Reisen – Sportliche Ausflüge in und um Rom

Städtereisen und Aktivurlaub passen nicht zusammen? Doch! Mit ein wenig Planung ist es möglichen seinen nächsten Städtetrip gleichzeitig zu einem sportlichen Erlebnis werden zu lassen und sich nicht nur kulturell weiterzubilden, sondern auf seiner Reise gleichzeitig etwas für seine Gesundheit zu tun.

Rom ist ein fantastisches Beispiel für eine Metropole, in der es möglich ist Sightseeing und sportliche Aktivitäten perfekt zu miteinander zu verbinden.  Auf einem Rom Ausflug bietet es sich zum Beispiel an, die Ewige Stadt aktiv zu Fuß zu entdecken. Eine Vielzahl von geführten Touren führen die Reisenden vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Sollte man sich dazu entschließen selber die Stadt entdecken zu wollen, kann man auch sein Tempo selbst bestimmen und seinen Rundgang zu einer kleinen Sight-Jogging Tour umwandeln.  Eine weitaus ausgefallenere Möglichkeit die Metropole kennenzulernen ist auf dem Rücken eines Pferdes. Man reitet entlang an den Ufern des Tiber und den sandigen Stränden von Ladispoli in der Nähe Roms und entdeckt die Sehenswürdigkeiten der Stadt von einer vollkommen neuen Perspektive.

Eine ähnliche Ansicht offenbart sich demjenigen der für seinen Ausflug nach Rom das Fahrrad wählt. Ob auf eigene Faust oder innerhalb einer geführten Tour – Vatikanstadt, das Kolosseum oder Pantheon lassen sich auch wunderbar mit dem Fahrrad erkunden. Natürlich muss man sich im oftmals dichten Verkehr der italienischen Metropole ein wenig vorsehen, doch hilft einem die Fahrradtour auch die Pizza vom Abend zuvor wieder abzubauen. Wer es noch sportlich aktiver mag, sollte für seinen nächsten Rom Ausflug auch eine mehrtägige Trecking Tour in Betracht ziehen. Auf einem solchen Ausflug lehrt man nicht nur das römische Umland kennen, sondern kommt auch sportlich voll auf seine Kosten.

Doch egal für welche Variante man sich letztendlich entscheidet, eine tolle Mischung zwischen sportlich-gesundem Aktivurlaub und kulturell ansprechendem Städtetrip ist garantiert.

Foto: Flickr / Jakob Montrasio

Was macht eine ausgewogene Ernährung aus?

Was bedeutet eigentlich das mittlerweile sehr populäre Wort ausgewogen? Was sollte man wirklich essen und was sollte man meiden?

Es ist wirklich nicht leicht heutzutage. Anstatt, dass wir essen, was uns Spaß macht, dass wir auf unseren Appetit vertrauen und auf unsere natürlichen Bedürfnisse hören, müssen wir geradezu wieder lernen, richtig zu essen. Wir müssen lernen, zu erkennen, was gut ist für uns und was nicht.

Dabei kann uns die Ernährungspyramide helfen:
Dies ist eine grafische Darstellung von Lebensmitteln, die wir zu uns nehmen sollten. In der Darstellung werden die verschiedenen Lebensmittel dargestellt und wie viel wir davon essen sollten. So stehen die Dinge, die wir viel essen und trinken sollten am Fuß oder Sockel der Pyramide und Lebensmittel, die wir sparsam zu uns nehmen sollten an der Spitze. So sieht man auf einen Blick, wie die Dinge in einem Verhältnis zueinander stehen.

Die Ernährungspyramide hat in den letzten Jahren verschiedentlich gewandelt, heute ist die 2005 herausgegebene Ernährungspyramide der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) maßgebend.

Jetzt hat im untersten Segment Gemüse und Obst zusammen die kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln als größte Lebensmittelgruppe verdrängt hatten: 30% Kohlenhydrat-Gruppe, 26% Gemüse, 17% Obst, 18% Milchprodukte, 7% Tierische Proteine (Fleisch, Fisch, Ei etc.), 2% Öle und Fette.

Das bedeutet also, dass wir neben Kohlenhydraten wie Brot, Kartoffeln, Nudeln natürlich viel Obst und Gemüse essen sollten. Jeden Tag mehrmals Salat, Gemüse oder Früchte. Viel Wasser trinken, vor allem Mineralwasser, welches auch noch ausgeschwitzte Mineralstoffe ersetzt. Milchprodukte wie Käse und Joghurt stellen auch eine relativ große Gruppe, die jeden Tag konsumiert werden sollte. Unbehandelte Milch ist dagegen wieder ein anderer Fall. Tierische Eiweiße, also Proteine, sollten nicht jeden Tag gegessen werden. Also höchstens zwei bis dreimal pro Woche Fleisch, dazu drei Eier pro Woche. Öle und Fette stellen die kleinste Gruppe, zusammen mit den Süßigkeiten.

Ernährungsphysiologisch empfehlenswert sind also etwa Obst, Gemüse, Fisch, fettarme Milchprodukte, fettarmes Fleisch, Rapsöl, Trink- und Mineralwasser. Als weniger wertvoll gelten unter anderem Energydrinks, Limonaden, Süßigkeiten, Schmalz, Butter, Eier oder fettreiche Fleischwaren. Diese Lebensmittel sollten laut DGE nur wenig verzehrt werden. Wenn man dies beherzigt und noch dazu ein wenig Sport treibt, dann sollte man sich ausgewogen ernährt haben. So sinkt nicht nur das Risiko für Übergewicht sondern man bleibt auch fit und tut etwas für sein Herz.

Wie in vielen anderen Lebensbereichen auch, gilt es bei der Ernährung, das rechte Maß zu finden – passend zum jeweiligen Alter, Energiebedarf und Gesundheitszustand. Jeder Mensch ist  und isst verschieden. Mit einer sinnvoll zusammengestellten Ernährung (ohne Kalorientabelle!) kann das Wunschgewicht erreicht und langfristig gehalten werden.

Foto: Flickr / malias