Weniger Zucker – mehr Stevia?

Viele Menschen wollen weniger Zucker essen aber die Vorbehalte gegen synthetisch hergestellte Süßstoffe sind oft sehr groß. Viele haben auch noch gar nie von Stevia gehört, aber das könnte sich bald ändern. Denn der Zuckerersatz Stevia ist auf dem Vormarsch und immer mehr Menschen möchten Stevia als Zuckerersatz probieren.

Stevia ist ein natürlicher Süßstoff, den es schon ganz lange gibt. Im Land der Indianer, in den Urwäldern von Brasilien und Paraguay, wachsen Blätter, die der Mensch als bis zu dreißig mal süßer schmeckt als Rohrzucker. Aber nicht nur, dass Stevia so süß ist, es ist auch praktisch kalorienfrei. Und das beeindruckt natürlich viele Menschen. Denn dieser natürliche Süßstoff ist vielen Menschen sympathischer als die vielen synthetischen wie Aspartam oder Cyclamat.

Doch lange hatte Stevia keine große Chance auf dem Weltmarkt, denn die Firmen, die mit Zucker viel Geld verdienen, hatten kein Interesse, Stevia auf den breiten Markt kommen zu lassen. Außerdem wollten auch die Produzenten von synthetischen Süßstoffen noch so lange wie möglich ihren Teil des Kuchens abhaben. Dazu war die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Stevia lange umstritten. So war die Situation im Westen lange von Vorbehalten gegen Stevia geprägt, während in Japan Stevia schon lange breit zum Einsatz kam.
Aber jetzt, wo immer weniger Menschen Zucker essen wollen und auch viele Patente von Süßstoffen auslaufen, scheint die große Stunde von Stevia gekommen zu sein.

Dieser alternative Süßstoff scheint auch perfekt in die heutige Zeit zu passen: kalorienfrei, natürlich und mit indianischem Ursprung. Aus der natürlichen Pflanze Stevia ist der chemische Süßstoff Rebaudiosid A patentiert worden und so sind die großen Lebensmittelhersteller nun wieder in der Lage damit Geld zu verdienen.

Und seit in den USA nun daran gearbeitet wird, den Zuckerkonsum der Bevölkerung drastisch zu reduzieren, spielt Stevia eine immer größere Rolle. Selbst die Giganten Coca-Cola und Pepsi sind dabei, Getränke mit Stevia zu entwickeln. Aber es gab noch Probleme zu beheben. Denn der Geschmack von Stevia musste erst dem des gewohnten Zuckers angepasst zu werden. Aber jetzt ist der leichte Geschmack nach Lakritz beseitigt worden und so steht einer breiten Vermarktung nichts mehr im Weg.
Stevia könnte der Durchbruch sein in der alten Frage, wie wir unsere Lust auf Süßes mit der notwendigen Reduzierung von Kalorien und schädlichem Zucker vereinen können.

Gesunde und zuckerarme Nahrung liegt im Trend und so scheint Stevia eine Alternative werden zu können.

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Die Muskeln – Das Gerüst des Menschen

Natürlich ist das Skelett des Menschen die Grundbauform, durch die unser Körper definiert wird. Und oft genug schmerzen unsere Knochen. Durch Haltungsfehler kann man sich beispielsweise die Wirbelsäule beeinträchtigen oder man kann sich beim Skifahren das Bein brechen. Auch nimmt im Alter die Neigung zu schmerzhaften Gelenksbeeinträchtigungen zu. Aber eigentlich kann man hiergegen fast nichts tun. Ganz anders sieht es mit den Muskeln aus. Die Muskeln stützen unseren Körper und vor allem können wir durch ihr Training aktiv unsere Gesundheit uns unser Wohlbefinden beeinflussen.

Dies gilt nicht nur für die Bikinifigur und das berühmte Six-Pack, das alle erreichen wollen, sondern im hohen Masse auch für die Rumpfmuskulatur.

Die wichtigste Rumpfmuskeln sind sicher die oberflächlichen Rückenmuskeln, die zu beiden Seiten der Wirbelsäule entlanglaufen. Sind diese schlecht trainiert oder verkrampft drohen Rückenschmerzen, die Volkskrankheit Nummer 1 schlechthin.

Wer an seiner Haltung arbeiten möchte, der wird aber den gesamten Rumpf trainieren. Also Rückenmuskulatur, Bauchmuskulatur und auch die seitlichen Bauchmuskeln und die Schultern. Übung Nummer eins für die Rumpfmuskeln sind die guten alten sit ups. Allerdings muss bei dieser Übung aufgepasst werden, dass es zu keinem Hohlkreuz kommt, also unbedingt die Beine anwinkeln! Die Variation mit dem wohl größten Effekt ist die Übung mit dem sprechenden Namen „Käfer“. Hierbei werden im Liegen die Ellbogen und die Knie über Kreuz zueinander geführt. Es sollte immer darauf geachtet werden, dass die Übung aus der Bauchmuskulatur heraus gemacht wird und nicht andere Muskeln falsch belastet werden. Mehr Tipps zum Muskeln aufbauen gibt es hier.

Wer seinen Körper trainiert, der wird den Anforderungen des Alltags besser stand halten können. Gerade wer viel sitzt, also sein ganzes Arbeitspensum vor dem Computer verbringt, der muss auf einen Ausgleich achten. Den Körper fit zu halten ist aber nicht nur für den Körper selbst wichtig, sondern auch für den Kopf. Sport, besonders Ausdauersport, lüftet das Gehirn aus und befreit von grüblerischen Gedanken. Je nach Lust kann jeder sicher den Sport finden, der für ihn am Besten geeignet ist. Es gibt sogar spezielle Konzepte, die für Bürosport ausgedacht wurden. Wer mit seinen Arbeitskollegen Schlüsselwörter vereinbart, die immer gewisse kurze Muskelaufbauübungen nach sich ziehen, der trainiert dann sogar im Büro seinen Bizeps. Beim Muskelaufbau geht es nicht vordergründig um das Aussehen – obwohl das natürlich ein willkommener Nebeneffekt ist – sondern es geht darum, seinen Körper zu entlasten, Gewicht vom Skelett zu nehmen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.

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Frühlingszeit mit Sonnenschutz

Endlich ist es soweit: der Frühling steht vor der Tür. Die Bäume bekommen ganz langsam wieder Blätter und Blüten, die Vögel fangen an zu singen und die Sonne kommt hervor und weckt die gute Laune in uns. Das Sonne nicht nur oder in Maßen gesund ist, weiß mittlerweile fast jeder. Den Körper vor zu viel Sonneneinstrahlung zu schützen, gehört dazu, um sich gesund zu halten.

Wieviel Sonne ist gesund?

Ganz pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Im Frühling ist es besonders für hellhäutige Menschen sinnvoll, einen Sonnenschutz wie eine Tagescreme mit Schutzfaktor auf zu tragen. Haut, die lange keine Sonne gesehen hat oder aber sehr hell ist, verträgt weniger Sonne als welche, die öfter Sonnenstrahlen genießt oder wenn der Hauttyp von Haus aus ein dunkler ist.

Da im Frühling meistens noch die langen Blusen und Pullover getragen werden, reicht in der Regel eine Pflege für das Gesicht aus. Wer sehr empfindlich auf Sonne reagiert, kann auch die erste Sonnencreme auftragen, die einen niedrigen Lichtschutzfaktor hat – der Sommer kommt auch noch, wo dann die Sonnencreme mit höherem Lichtschutzfaktor genutzt werden kann und sollte.

Was kann man tun, um sich vor der der Sonne zu schützen?

Sonne beschleunigt in einer gewissen Geschwindigkeit die Alterung der Haut, in dem freie Radikale entstehen. Wenn diese jedoch unschädlich gemacht werden, bleibt die Haut länger gesund, geschmeidig und sieht jünger aus. Wichtig ist hierfür eine gesunde Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E oder Coenzym Q10 helfen dabei, freie Radikale unschädlich zu machen. Wichtig ist ebenfalls eine ausreichende Versorgung mit Calcium und Magnesium. Wer unter Calziummangel leidet, bekommt öfter Hautirritationen durch Sonnenbestrahlung als Menschen, die auf eine ausreichende Zufuhr dieser Mineralstoffe achten. Sonnenschutz kann also auch von Innen erfolgen.

Sonne – Balsam für die Seele

Zu viel Sonne ist nicht gesund – aber genau das gilt für die meisten Dinge des täglichen Lebens. Mit dem richtigen Maß an Sonnenbetrahlung produziert der Körper Vitamin D das wichtig ist für die gute Laune, das Immunsystem und die Einlagerung von Calcium in die Knochen. Sonne tut gut, ein blauer Himmel zaubert uns ein Lächeln auf das Gesicht und wir können den Frühling genießen.

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Veränderungen der Augen im Alter: Gefahren und Vorbeugemaßnahmen

Mit zunehmendem Alter ist der Körper jedes Menschen vielen Veränderungen ausgesetzt. Oft sind diese Veränderungen von wenig vorteilhafter, ja gar schädlicher Natur. Besonders oft betroffen ist das Sehorgan des Menschen, und gerade hier kann durch frühzeitige Erkennung von Schäden viel Leid abgewendet werden.

Wenn die Sehkraft nachlässt

Eine Abnahme der Sehkraft im Alter ist ganz natürlich, durch Veränderungen an der Form der Linse tritt beispielsweise die Alterskurzsichtigkeit auf. Fraglich ist nur, ob diese Abnahme der Sehkraft wirklich natürlich ist oder krankheitsbedingte Ursachen hat. Bei krankheitsbedingter Abnahme der Sehkraft ist das Tragen einer Brille als alleinige Maßnahme nämlich keinesfalls ausreichend, hier muss der Arzt behandeln.

Oftmals führt Diabetes im Alter zu einer Verringerung der Sehkraft. Hier ist es jedoch nicht der Augapfel, der sich verändert; die Krankheit schädigt die Netzhaut dauerhaft und irreparabel bis zum Erblinden, falls nichts unternommen wird. Andere Krankheiten sorgen auf anderweitige Art für das Abnehmen der Sehkraft. Beim Grauen Star tritt eine Trübung der Linse auf, beim Grünen Star wird das Sichtfeld von außen her eingeschränkt. Bei einem Auftreten von AMD (Altersbedingte Maculadegeneration) nimmt die Sehkraft vor allem in der Mitte des Sichtfeldes stark ab. In bestimmten Fällen kann es zu akutem starken Sehverlust kommen, wie beispielsweise durch ein Ablösen der Netzhaut oder durch einen Augeninfarkt. Weitere Informationen dazu findet man auch bei Fielmann .

Wie beugt man gezielt vor?

Als wichtigste vorbeugende Maßnahme gilt selbstverständlich die regelmäßige und umfassende Untersuchung des Auges beim Facharzt, bestenfalls halbjährlich bis jährlich.

Viele der Erkrankungen äußern sich frühzeitig durch eine Veränderung der Netzhaut. Sobald diese bei einer entsprechenden Untersuchung vom Arzt entdeckt wird, kann dieser entsprechende Schritte einleiten, um die Krankheit zu bekämpfen oder den Verlauf abzuschwächen. Im Fall von Altersdiabetes schützt vor allem eine gesunde Lebensweise, die nicht auf übermäßigem Zuckerkonsum beruht, vor einer Erkrankung. Bei bestehender Erkrankung gilt es, die entsprechenden Blutzuckergrenzwerte nicht zu überschreiten, um eine Beschädigung der Netzhaut zu vermeiden. Von einem Augenarztbesuch sollte auch hier nicht abgesehen werden. Bei jedem Fall von akuter Sehkraftabnahme und veränderter Wahrnehmung (z.B. beim Sehen von Schleiern, Blitzen, etc.) ist in jeden Fall sofort ein Augenarzt zu konsultieren, um starke Schädigungen zu vermeiden.

Die Ursachen für eine Verschlechterung des Sehvermögens im Alter sind mannigfaltig, gering sind jedoch die Möglichkeiten zur Vorbeugung. Außer durch regelmäßige Besuche beim Augenarzt kann man selbst prinzipiell keine vorbeugenden Maßnahmen treffen, um eine Schädigung der Augen durch Krankheit zu verhindern. Eine Ausnahme bildet Altersdiabetes, bei der eine Schwächung der Netzhaut jedoch nur eine Begleiterscheinung ist. Auch die natürliche Abschwächung des Sehvermögens im Alter lässt sich etwas hinauszögern, indem eine dauerhafte Überanstrengung der Augen vermieden wird. Garantie gibt es jedoch keine.

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Gesunde Ernährung bei Senioren

Keine Schonkost für Senioren, heißt die Devise. Fälschlicherweise wird oft immer noch angenommen, dass ältere Menschen sich grundlegend leichter ernähren müssen als junge. Dem ist nicht so, denn im Prinzip gelten für alle Alsterstufen die gleichen Regeln. Gesunde und abwechslungsreiche Ernährung garantiert ein vitales, fittes Leben. Genügend Vitamine, Mineralstoffe, und Wasser sind die Quintessenz eines rüstigen Best Ager.

Senioren kennen sich oftsehr gut aus in diesem äußerst wichtigen Bereich des täglichen Lebens. Eine Pflegeführungskraft aus einem Seniorenheim in Berlin stellt zum Thema Gesunde Ernährung fest, dass Senioren sich oft viel bewusster sind über die Auswirkungen guter Essgewohnheiten und deren Bedeutung, da sie ihren Körper besser kennen und darum wissen, ihm Gutes zu tun. Viele Fachmagazine informieren über den richtigen Weg, sich intelligent und nachhaltig zu ernähren.

Eine altersgerechte Ernährung sollte energiearm und nährstoffreich sein. Das heißt viel magere Milch und Fleisch, viel Obst und Gemüse, sowie Vollkornprodukte und Fruchtsäfte. Für Senioren ist es besser, 5-6 Mahlzeiten am Tag zu essen, anstatt 3 große, da so der Stoffwechsel besser funktioniert. Viel Bewegung an der frischen Luft hilft der Verdauung und dem generellen Wohlbefinden.

Zwei Portionen Rohkost pro Tag bringen gute Laune und Aktivität in den Alltag. Die gleiche Menge Milch oder Milchprodukte gehört auch in den Speiseplan. Fünf bis Sechs Scheiben Vollkornbrot, alternativ auch Müsli heben den Kohlehydrate und Ballaststoffspeicher immens an. Immer noch unterschätzt bei gesunder Ernährung ist der Fisch. Fisch ist mager, hat aber viele gesunde Fette und Mineralien. Pro Woche sind 2-3 Portionen davon ideal. Generell sollten Senioren eher vegetarisch leben, die Hauptmahlzeiten ausgeschlossen. Generell gilt immer: Qualität vor Quantität!, vor allem im Alter.

Gesunde Ernährung lebt nicht nur von dem Was allein, auch das Wie ist nicht zu unterschätzen. Wer sich Zeit nimmt beim Essen verdaut besser und kann Nährstoffe lukrativer aufnehmen. Eine appetitliche Anordnung des Essens schafft mehr Lust an der Speise. Täglich ist eine warme Mahlzeit ein Muss, auch warme Getränke oder Suppen tun jedem Best Ager gut.

Senioren haben oft das Problem, zu wenig zu trinken. Mindestens 1,5 bis 2 Liter pro Tag, sollten es sein. Durst kann übrigens antrainiert werden. Ausreichend Flüssigkeit ist einer der Grundpfeiler gesunder Ernährung.

Sich im Alter gesund zu ernähren ist nicht schwer, macht Spaß und hält länger fit!

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Plastische Chirurgie – ihre Aufgaben und Möglichkeiten

Anders als die Schönheitschirurgie beschäftigt sich die ästhetische Chirurgie und auch die plastische Chirurgie mit der Wiederherstellung oder Verbesserung von sichtbar gestörten Körperfunktionen und sichtbaren Körperformen und -teilen. Die Bezeichnungen plastische Chirurgie und ästhetische Chirurgie stammen aus dem Griechischen und stehen für Bilden, Formen und Gestalten, und das möglichst schön und ansprechend.

Anders als plastische und ästhetische Chirurgie setzt die Schönheitschirurgie keine körperlichen Deformationen voraus. Stattdessen beschäftigt sie sich vorzugsweise mit der Beseitigung von Alterserscheinungen oder mit der Nachbildung von gängigen Schönheitsidealen. Sie bedient Wünsche in Sachen Optik, die dem subjektiven Empfinden des Patienten entsprechen.

Plastische Chirurgie und ihre Aufgaben

Die plastische Chirurgie hat im Gegensatz dazu eine andere Daseinsberechtigung, nämlich die, insbesondere Menschen zu helfen, die zumeist durch Unfälle, durch Verbrennung und Krankheit oder auch durch körperliche Misshandlung optisch verändert oder entstellt sind.

Die plastische Chirurgie gliedert sich in verschiedene Hauptrichtungen, zu denen unter anderem die rekonstruktive Chirurgie, die Verbrennungschirurgie und die Handchirurgie gehören. In der Schönheitschirurgie basieren Eingriffe auf dem Wunsch des Patienten und haben keine medizinische Notwendigkeit. Im Volksmund heißen sie auch Schönheitsoperationen und haben eine subjektive Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes zum Ziel.

Ein Teilbereich der plastischen Chirurgie – rekonstruktive Chirurgie

Wie der Name schon preisgibt, beschäftigt sich die plastische Chirurgie und hier insbesondere der Teilbereich der rekonstruktiven Chirurgie mit der operativen Wiederherstellung von verlorengegangenen Körperfunktionen und Körperformen, beispielsweise als Folge von Verletzungen, Verbrennungen und Entfernen eines Tumors oder auch zur Korrektur von Fehlbildungen. Typische Operationen im Bereich der rekonstruktiven Chirurgie sind die Verpflanzung von Nerven oder auch Sehnenumlagerungen, die mit Hilfe der Mikrochirurgie durchgeführt werden.

Die Verbrennungschirurgie als wichtige Säule der plastischen Chirurgie

Die plastische Chirurgie hat eine weitere Säule, nämlich die Verbrennungschirurgie. In darauf spezialisierten Verbrennungszentren werden bei ausgedehnten Verbrennungen nach Sicherstellung lebensnotwendiger Funktionen die Auswirkungen und Folgen der Verbrennungen, beispielsweise Narbenbildung, behandelt, oder Operationen durchgeführt, sofern eine mikrochirurgische Gewebeübertragung erforderlich ist.

Plastische Chirurgie beinhaltet auch das Spezialgebiet Handchirurgie, das fachlich auch die Unfallchirurgie und die Orthopädie berührt. Themen der Handchirurgie sind Erkrankungen der Hand und des Unterarms, wozu auch Verletzungen und Fehlbildungen gehören. Ebenso wie bei der rekonstruktiven Chirurgie kommt auch hier die Mikrochirurgie zum Einsatz, die einen wesentlichen Anteil bei Replantationen hat.

Foto: Martin Büdenbender  / pixelio.de

Bio, Öko und Konsorten – Was bedeutet das?

Man findet eigentlich kaum noch ein Produkt, das nicht mit dem Prädikat „umweltfreundlich“ oder „ökologisch“ ausgezeichnet und vermarktet wird. Denn die Gunst und die Aufmerksamkeit der meisten Konsumenten bekommt man nur noch so. Fast jedes Unternehmen, gerade aus der Lebensmittelbranche möchte das Thema Umweltschutz auf seinen Fahnen geschrieben wissen und dies auch mit einem Label den Konsumenten gegenüber dokumentieren.

Das, was irgendwann einmal mit kleinen Bioläden in den grossen Städten angefangen hat, ist also mittlerweile ein Geschäft geworden. Da stellt sich natürlich die Frage, ob wir vielleicht mittlerweile von einer Label-Flut überspült werden und gar nicht mehr wissen, ob wir da auch seriös informiert werden und ob all diese Öko-Labels auch glaubwürdig sind. Hier sollen die bekanntesten der grossen und auch glaubwürdigen Labels vorgestellt werden.

2001 wurde das staatliche Bio-Siegel eingeführt. Es steht für „eine kontrollierte Erzeugung und Herstellung von Bio-Produkten“. Mit dem Bio-Siegel können nur Produkte gekennzeichnet werden, die Lebensmittel sind. Die Zutaten der verarbeiteten Agrarerzeugnisse müssen zu 95 Prozent aus ökologischem Landbau stammen. Derzeit nutzen rund 3.500 Unternehmen das Bio-Siegel auf über 56.000 Produkten.

Seit dem 1. Juli 2010 gibt es das Logo mit dem “Euro-Blatt”. Es ist das europäische Biosiegel. Es muss auf allen verpackten Bioprodukten abgebildet sein, die in einem EU-Mitgliedstaat hergestellt wurden und die notwendigen Normen erfüllen. Neben dem Blatt muss auf dem Etikett noch die Herkunftsangabe und der Code der Kontrollstelle aufgeführt sein. Das deutsche Bio-Siegel und andere Logos dürfen zusätzlich abgebildet werden.

Für Fisch gibt es auch einen Nachhaltigkeitsnachweis. Der Marine Stewardship Council, MSC,  wurde 1997 von der Umweltorganisation WWF und dem Lebensmittelkonzern Unilever gegründet. Ziel ist es, die Überfischung der Meere zu vermeiden. Das MSC-Siegel erhalten Fangbetriebe, deren Erzeugnisse den MSC-Umweltstandard für nachhaltige Fischerei erfüllen. Eine unabhängige Stelle muss das umweltgerechte Verhalten bestätigen. Inzwischen tragen in weltweit 45 Ländern mehr als 2.500 Fischerzeugnisse das blau-weiße MSC-Logo.

Das Demeter Bio-Siegel garantiert eine biologisch-dynamische Wirtschaftsweise nach strengen Richtlinien in der Tradition des Anthroposophen Rudolf Steiner. Die ganzheitlichen Demeter-Richtlinien gehen über die EU-Bio-Verordnung hinaus: Verzicht auf synthetischen Dünger, chemische Pflanzenschutzmittel und künstliche Zusatzstoffe in der Weiterverarbeitung. Das Futter für Tiere von Demeter-Bauern muss zu 100 Prozent biologisch sein, die Hälfte des Futters muss vom eigenen Hof stammen. Es ist auch nicht erlaubt, dass nur ein Teil der Hofproduktion Bio ist.

Mit über 50.000 Bauern weltweit ist Naturland der international größte Verband bei der Zertifizierung von Bio-Produkten. Naturland-Bauern und -Verarbeiter arbeiten nach ökologischen Standards, die strenger sind als die Anforderungen der EU-Öko-Verordnung. Gentechnik ist verboten, Altlasten im Ackerboden müssen beseitigt werden und von 48 Zusatzstoffen (EU) sind nur 21 erlaubt. Zudem gibt es spezielle Sozialrichtlinien.

Auch für Wein gibt es ein Biosiegel. Es heisst Ecovin und wurde 1985 gegründet und ist der weltweit größte Zusammenschluss ökologisch arbeitender Weingüter. 210 Mitgliedsbetriebe bewirtschaften etwa 1.300 Hektar Rebfläche in zehn deutschen Anbaugebieten (Stand 2010). Die Winzer verzichten auf Kunstdünger und setzen nur organische Dünger ein. Zum Schutz vor Schädlingen und Krankheiten setzen die Winzer auf pflanzenstärkende Mittel und widerstandsfähige Rebsorten.

Foto: Barbara Eckholdt  / pixelio.de

Tipps für das Lauftraining in der kalten Jahreszeit

Regelmäßige Bewegung ist ein Grundpfeiler unserer Gesundheit und gleichzeitig unverzichtbare Lebensqualität. Das Lauftraining in der freien Natur ist dabei besonders beliebt. Auch in der kalten Jahreszeit muss niemand auf seinen täglichen Lauf verzichten.

Erst ab minus 12 Grad ist Schluss

Die größte Hürde beim Training in den kalten Monaten ist sicher der innere Schweinehund. Ist er besiegt, steht einem schönen Lauf nichts mehr im Wege. Das Allerwichtigste für ein gelungenes Training ist die richtige Kleidung. Dazu gehören Funktionsunterwäsche und spezielle Sportoberbekleidung. Das hat nichts mit modischen Trends zu tun. Die verarbeiteten Fasern halten die Körperwärme und geben gleichzeitig Feuchtigkeit nach außen ab. Wollbekleidung kann das nicht. Sie speichert die Feuchtigkeit und lässt den Sportler dadurch leichter frieren. Deshalb sind auch Wollhandschuhe absolut ungeeignet. Laufhandschuhe sind zwar etwas teurer, doch diese Investition lohnt sich. Solange Hände und Füße warm sind, ist das Gesamtbefinden gut. Auch im Winter genügen die gewohnten Laufschuhe, vorausgesetzt, sie sind garantiert wasserdicht.

Auf den Kopf muss eine Mütze, Stirnband und Ohrenschützer reichen nicht aus. Bei empfindlichen Bronchien schützt ein Tuch vor Nase und Mund vor allzu kalter Luft. Ein Wort zur Sicherheit: Der Schutz durch mehrere Reflektorenbänder ist beim Lauf in der Dämmerung und Dunkelheit unerlässlich.

Richtig essen und trinken gehört dazu

Auch im Wintertraining ist der Flüssigkeitsverlust hoch, das wird oft unterschätzt. Hier ist es besonders wichtig vor dem Lauf zu trinken, doch sollten die Getränke immer warm sein. Mit einer leichten Brühe oder einem Kräutertee füllt man die Wasserspeicher schon zu Hause auf. Auch unterwegs sollte der Flüssigkeitsbedarf mit einem warmen – nicht heißen – Getränk gedeckt werden. Nach dem Training ist eine kleine, hochwertige Mahlzeit genau das Richtige. Bei Lieferando gibt es die Salate, die den Körper mit den nötigen Mineralstoffen und Vitaminen versorgen. Ergänzt mit einem kohlenhydratreichen Nudelgericht ist der Körper nach der Anstrengung so bestens versorgt.

Foto: Matthias Balzer  / pixelio.de

Wandern und Spazieren – die neue Lust

Lange galt wandern als eine Angelegenheit, die uns aus der Zeit von Oma und Opa aufgedrängt werden sollte und die man mit seinen Eltern von Zeit zu Zeit an einem Sonntag halt machen musste. Eine altmodischere Freizeitbeschäftigung konnte man sich nicht denken und für Sport konnte man das Ganze auch nicht halten. Es schien eine Sache aus der grauen Vorzeit der Vorväter zu sein.

Aber seit Hape Kerkeling eine Millionenauflage mit seinem Wanderbuch, das eigentlich ein Pilgerbuch ist, erzielt hat und seit Manuel Andrack auch hohe Verkaufszahlen mit einem Buch über das Wandern im deutschen Mittelgebirge erreicht hat, ist das Wandern wieder sehr in Mode und in aller Munde.

Sicher hat das etwas zu tun mit dem allgemeinen Trend zu Werten wie Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit, die für immer mehr Menschen wichtig geworden sind und die das Wandern sicher mehr bietet als zum Beispiel Riverrafting Touren in Bergbächen oder Autorennen in den Alpen. Das Bedürfnis vieler Menschen nach einem Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und zu einem Leben in Hektik in immer schneller werdenden Großstädten, lässt viele das Wandern wieder entdecken. Dazu ist das Wandern gut für den Kreislauf und das Herz aber belastet die Gelenke nicht so wie das Joggen oder ist so gefährlich für Bänder und Gelenke wie beispielsweise das Fußballspielen. Auch erlebt man die Natur und lernt sie und ihre Bewohner besser kennen, weil man unterwegs immer mal wieder auf einen kleinen Salamander oder einen Fuchsbau trifft, oder natürlich auch andere Tiere. Dazu kann man Pilze und Beeren finden, wenn man sich ein wenig auskennt. Für Kinder ein einziges Abenteuer.

Viele Menschen sehnen sich zurück nach dem Ursprung des Seins und nach einer Verbundenheit mit der Natur. Man erläuft sich ein Gelände oder eine Landschaft und das hat etwas mit der ursprünglichen Tätigkeit der Menschen als Jäger und Sammler zu tun, man legt Strecke zurück mit den eigenen Gliedmassen und nur so spüren sich viele Menschen wieder, die sich in der modernen Alltagswelt entfremdet fühlen. Gerade auch für ältere Menschen (aber nicht nur) steht auch ein kommunikativer Aspekt im Vordergrund. Denn beim Wandern kann man, anders als bei vielen Sportarten, auch miteinander reden. Das Wandern in Gruppen oder in der Familie fördert die Kommunikation, die doch an so vielen Orten verloren gegangen zu sein scheint. So ist das Wandern plötzlich im Zuge der allgemeinen Sehnsucht nach ökologisch nachhaltiger Lebensweise wieder in den Fokus auch von jungen städtisch geprägten Millieus gerückt.

Foto: Renate Tröße  / pixelio.de

Aktives Denken ist gesund

Wer kennt das nicht: Eigentlich möchte man an gar nichts denken und einfach entspannen, aber die Gedanken fahren im Kopf Karussell. Wenn es dann wenigstens noch angenehme Gedanken wären, aber nein, immer wieder spult das Kopfkino den gleichen Ärger oder irgendwelche Peinlichkeiten ab. Es beleuchtet die Dinge aus dieser oder jener Sicht und lässt den Betroffenen einfach nicht zur Ruhe kommen. Entspannung und Erholung ist nicht möglich. Die Konzentration auf wirklich wichtige Dinge ist blockiert. Man kann es einfach nicht abstellen! Wirklich nicht?

Es ist durchaus erlernbar: Das aktive Denken ist das Denken an etwas anderes. Ganz bewusst entscheidet man sich für einen anderen Gedanken. Die Methode stammt aus der Psycho- bzw. Verhaltenstherapie. Sie ist selbstständig erlernbar und wird im Laufe der Zeit immer besser gelingen.

Schlagen Sie Ihren negativen Gedanken ein Schnippchen! Sagen Sie am besten laut “STOPP” und denken sofort und ganz intensiv an etwas anderes. Ob das nun die Vorbereitung auf den kommenden Urlaub ist, oder ein bestimmtes Lied, welches Sie im Kopf singen, ist völlig egal. Sogar ein Vortrag, der morgen gehalten werden muss oder Überlegungen wie man am besten bei Toptranslation die vorbereiteten Fachübersetzungen in Auftrag geben kann, – alles ist möglich und erlaubt. Hauptsache ist, der unerwünschte Gedanke hat im Kopf keinen Platz mehr. Der bewusste Gedanke hat erfolgreich den Unwillkürlichen verdrängt.

Manche Situationen kann man einfach nicht ändern. Das heißt jedoch noch lange nicht, dass man sich von ihnen beherrschen lassen muss. Irrelevante Dinge können durch aktives Denken ausgeblendet werden: Es ist wieder Platz für sinnvolle Sachen, die momentan wirklich wichtig sind.

Das aktive Denken hat nichts mit dem “Verdrängen” im herkömmlichen Sinn zu tun und darf damit keinesfalls verwechselt werden. Es sollen keine negativen Erfahrungen oder Erinnerung im Unterbewusstsein verschwinden. Es geht bei dieser Methode wirklich allein um ein bewusstes Entscheiden.

Unangenehme und stressige Situation können mit dem aktiven Denken viel besser gemeistert werden. Die Ohnmacht und das Gefühl “ausgeliefert zu sein” haben keine Chance. Emotionen lassen sich besser kontrollieren und steuern. Unsere Gesundheit wird das zu schätzen wissen.

Foto: Uta Herbert  / pixelio.de