Intensivpflege & Heimbeatmung

intensivpflegeMenschen, die außerhalb eines Krankenhauses intensivpflegerisch versorgt werden wollen oder auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind, benötigen professionelle Unterstützung. Diese Art der Pflege, die sogenannte außerklinische Intensivpflege und Heimbeatmung übernehmen spezialisierte Intensivpflegedienste. Dabei werden die Patienten 24 Stunden am Tag von Fachpflegekräften Zuhause, in einer Wohngemeinschaft oder einer stationären Pflegeeinrichtung versorgt.

Außerklinische Intensivpflege und Heimbeatmung

Die Pflege von Menschen mit lebensbedrohlichen Erkrankungen außerhalb des Krankenhauses wird als außerklinische Intensivpflege bezeichnet. Häufig besteht auch die Notwendigkeit einer künstlichen Beatmung. Dabei übernehmen Intensivpflegedienste die Rund-um-die-Uhr Pflege und Überwachung entweder zu Hause oder in einer Wohngemeinschaft. Für die Versorgung werden ausschließlich Pflegefachkräfte mit intensivpflegerischen Zusatzausbildungen eingesetzt. Die Therapie erfolgt dabei in enger Abstimmung mit den behandelnden Fachärzten.

Wer benötigt Intensivpflege?

Menschen mit sehr hohem pflegerischem Bedarf sind auch außerhalb der Klinik intensivpflichtig. Typische Krankheitsbilder in der Intensiv- und Beatmungspflege sind:

  • COPD: Chronisch obstruktive Lungenerkrankung
  • Wachkoma: Auch apallisches Syndrom
  • ALS-Erkrankung: Degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems
  • Querschnittslähmung: Unterbrechung der Nervenleitung im Rückenmark
  • Muskeldystrophie/ Muskelatrophie: Erblich bedingter Schwund von Muskelgewebe

Kostenübernahme der Krankenkasse

Die Kosten für eine außerklinische Intensivpflege werden nach § 37 SGB V von der jeweiligen Krankenkasse des Versicherten übernommen. Art und Umfang der Leistungen werden vom behandelnden Arzt verordnet und durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) geprüft. Zusätzlich kann ein ergänzender Anspruch auf Leistungen der Pflegekasse (SGB XI) bestehen. Für die Versorgung in einer Wohngemeinschaft entstehen zusätzlich Kosten für Mahlzeiten, Reinigung, Wäscheservice, die nicht von der Krankenkasse erstattet werden.

Pflegehilfe unterstützt bei der Suche nach Anbietern

Das Angebot von Intensivpflegediensten und Beatmungs-Wohngemeinschaften ist kaum zu überblicken und die Qualität für Außenstehende nur schwer einzuschätzen. Daher empfiehlt die Pflegehilfe ausschließlich qualifizierte Intensivpflegedienste und Wohngemeinschaften. Die Pflegehilfe ist eine bundesweite Anlaufstelle für Patienten und deren Angehörige.

Vorher wissen, welche Investitionen sich im Medizinstudium lohnen

MedizinbücherDas Medizinstudium ist mit 12 Semestern Regelstudienzeit das längste seiner Art in Deutschland. Darüber hinaus ist es auch ein sehr arbeits- und zeitintensiver Weg bis zur ärztlichen Arbeitserlaubnis, der Approbation. Welchen Weg ein jeder der jährlich circa 10.000 neuen Ärzte im Studium genommen hat und welche Lernmethoden jedem Absolventen Erfolg in den Prüfungen gebracht hat, ist sehr unterschiedlich und variiert je nach Lerntyp enorm.

Auch in Zeiten von Internet, Smartphones und Tablet-PCs greifen viele Studenten natürlich immer noch auf herkömmliche Lehrbücher zurück. Diese werden von den Verlagen mittlerweile illustrativ ausgeschmückt und mit weiteren Bestandteilen wie beispielsweise Online-Fragen zur Lernkontrolle oder kostenlosen Apps für das Smartphone ausgestattet. Das Problem, dem sich Studenten vor allem aber in den unteren Semestern stellen müssen, besteht darin zu wissen, welches Lehrbuch und welche Lernmethode den nötigen Erfolg bringen? Lernt man lieber alleine oder in der Gruppe? Muss man sich für jedes Fach ein Buch für 30 Euro und mehr zulegen oder reicht nicht auch das Entleihen in der Bibliothek?

Auf der Internetseite Medizin-Blog.info beantworten Studenten höherer Semester der Uni Frankfurt genau solche Fragen und stellen regelmäßig neue Lehrbücher vor. Dabei kommen sowohl Studenten vor dem 1. Staatsexamen (Vorklinik) als auch danach (klinischer Studienabschnitt) auf ihre Kosten. Jedes Lehrbuch wird auf textliche und illustrative Qualität geprüft und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Notwendigkeit des Buches im Studium fließt mit in die Beurteilung ein.

Erfahrungsberichte zu Themen wie Auslandspraktika, Lernmethoden, Promotion oder Studienfinanzierung runden das Angebot der erfahrenen und älteren Studenten ab. Wer sich also im Vorhinein informiert, kann unangenehme Fehleinkäufe oder schlechte Erfahrungen vermeiden und kommt gezielter zum Lernerfolg.

Konzentration im Schulalltag: ein ausgewogener Umgang mit Ernährung hilft

Bücher mit ApfelWer geistige Leistungen erbringen soll, braucht dafür ein wirklich gutes physiologisches Fundament. Das gilt sowohl für Erwachsene, als auch für Kinder und Jugendliche in der Schule. Nur wer sich im Unterricht gut konzentrieren kann, hat langfristig in unserem Bildungssystem eine wirkliche Chance auf Erfolg. Die besten Konzentrationshelfer für Kinder sind ausreichend erholsamer Schlaf, das Aufwachsen in einer intakten, ruhigen Familienumgebung und eine ausgewogene Ernährungsweise. Zudem gibt es Studienhinweise auf ein besseres Konzentrationsvermögen durch den Verzicht auf Fernsehen und Computerspiele und die Ausführung einer regelmäßigen sportlichen Betätigung. Auch das Erlernen eines Musikinstrumentes wirkt sich nachweislich auf den Konzentrationserfolg bei Schülern aus.

Nicht alle Punkte, die die Konzentration steigern, können Eltern grundsätzlich so einfach umsetzen, wie eine gesunde Ernährungsweise. Dabei kommen sie allerdings nicht darum herum, ihr eigenes Ernährungsverhalten reflektieren. Denn Kinder erlernen von ganz klein auf eine ausgewogene Ernährung und den vernünftigen Umgang mit Lebensmitteln und Getränken vor allem durch Nachahmen. Daher ist die gute Vorbildfunktion der Eltern beim Essen und Trinken schon im Kleinkind- und Vorschulalter überaus wichtig. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund (FKE) hat mit dem Ernährungskonzept „optiMIx“ sehr gute Orientierungshilfen in den letzten Jahrzehnten geschaffen, mit denen Eltern ihre Kinder optimal mit normalen Lebensmitteln des Alltags ernähren können.

Das FKE empfiehlt Schülern zweimal zu frühstücken. Das erste Frühstück zu Hause sollte vor allem ein guter, ballaststoff- und vitaminreicher Mix aus Getreide, Rohkost oder Obst sein. Dazu eine kalorienfreies Getränk oder Milch. Das Pausenbrot sollte aus Vollkornbrot mit einer dünnen Schreibe Käse oder Wurst, gekrönt durch etwas Gemüse oder Salat, sein. Gurkenscheiben, Radieschen, kleine Tomaten, Kohlrabi- oder Möhrenstreifen eigenen sich besonders gut zum Mitnehmen. Auch ein Müsli mit Joghurt und Obst ist eine gute Zwischenmahlzeit in der Schule. Neben dem klassischen Apfel sind vor allem Erdbeeren, Kirschen und rote Trauben empfehlenswert, da sie reich an den antioxidativ und antientzündlich wirkenden Anthocyanen, einer Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, sind. So kann schon im Kindesalter Herz-Kreislauf-Erkrankungen einfach vorgebeugt werden.

Die Mengen richten sich nach dem Alter, der Größe und der körperlichen Aktivität des Schulkindes. Wichtig ist in jedem Fall, dass während der Schulzeit täglich frisches Obst oder Gemüse gegessen wird. Zudem sollte mindestens zu jeder Mahlzeit ein kalorienfreies Getränk in Form von Wasser oder ungesüßtem Tee, mindestens 150 bis 200 ml, getrunken werden. Doch auch kleine Snacks und Süßigkeiten sind hin- und wieder erlaubt. Ein Riegel Schokolade, ein Stück Apfelkuchen mit Früchtetee oder ein kleines Eis können es – je nach Alter des Kindes – im Rahmen einer gesunden Ernährung, auch am Nachmittag als Zwischenmahlzeit sein. Dabei ist die Menge entscheidend. Hier gilt für die Tagesration das Handmaß. Kleine Hände, keine Portionen – größere Hände, größere Portion. Und diese Regel sollten auch die Eltern, Erzieher und Lehrer im Vorbild beherzigen. Natürlich gibt es Ausnahmen, wie Geburtstage oder Feiertage. Aber wer im Durchschnitt diese einfachen Ernährungsempfehlungen umsetzt, tut viel Gutes für die Gesundheit und Konzentration seiner Kinder.

Ernährungsberater als Lehrkräfte an Schulen

Um eine gesunde  Ernährung auch wirklich in den Schulplan mit aufzunehmen, laden gerade Grundschullehrer auf Bitten der Eltern Ernährungsberater in den Unterricht ein.

So ist es nicht verwunderlich, dass die Ausbildung zum Ernährungsberater mit zu den beliebtesten Ausbildungen der letzten Jahre gehört hat. Mehr Informationen zur Ausbildung sowie zur Anerkennung der einzelnen Ausbildungsmöglichkeiten finden Sie hier: www.ernaehrungsberater-ausbildung-kosten.de

„ Viel zu oft kommt es vor, dass Eltern nicht mehr die Zeit haben sich in der Erziehung um eine gesunde Ernährung des Nachwuchs zu kümmern. Daher sind Sie dankbar für die professionelle Unterstützung“, so Grundschullehrerin Anna Hildesheim aus Koblenz.

Bild: S. Hofschlaeger  / pixelio.de

Weniger Zucker – mehr Stevia?

Viele Menschen wollen weniger Zucker essen aber die Vorbehalte gegen synthetisch hergestellte Süßstoffe sind oft sehr groß. Viele haben auch noch gar nie von Stevia gehört, aber das könnte sich bald ändern. Denn der Zuckerersatz Stevia ist auf dem Vormarsch und immer mehr Menschen möchten Stevia als Zuckerersatz probieren.

Stevia ist ein natürlicher Süßstoff, den es schon ganz lange gibt. Im Land der Indianer, in den Urwäldern von Brasilien und Paraguay, wachsen Blätter, die der Mensch als bis zu dreißig mal süßer schmeckt als Rohrzucker. Aber nicht nur, dass Stevia so süß ist, es ist auch praktisch kalorienfrei. Und das beeindruckt natürlich viele Menschen. Denn dieser natürliche Süßstoff ist vielen Menschen sympathischer als die vielen synthetischen wie Aspartam oder Cyclamat.

Doch lange hatte Stevia keine große Chance auf dem Weltmarkt, denn die Firmen, die mit Zucker viel Geld verdienen, hatten kein Interesse, Stevia auf den breiten Markt kommen zu lassen. Außerdem wollten auch die Produzenten von synthetischen Süßstoffen noch so lange wie möglich ihren Teil des Kuchens abhaben. Dazu war die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Stevia lange umstritten. So war die Situation im Westen lange von Vorbehalten gegen Stevia geprägt, während in Japan Stevia schon lange breit zum Einsatz kam.
Aber jetzt, wo immer weniger Menschen Zucker essen wollen und auch viele Patente von Süßstoffen auslaufen, scheint die große Stunde von Stevia gekommen zu sein.

Dieser alternative Süßstoff scheint auch perfekt in die heutige Zeit zu passen: kalorienfrei, natürlich und mit indianischem Ursprung. Aus der natürlichen Pflanze Stevia ist der chemische Süßstoff Rebaudiosid A patentiert worden und so sind die großen Lebensmittelhersteller nun wieder in der Lage damit Geld zu verdienen.

Und seit in den USA nun daran gearbeitet wird, den Zuckerkonsum der Bevölkerung drastisch zu reduzieren, spielt Stevia eine immer größere Rolle. Selbst die Giganten Coca-Cola und Pepsi sind dabei, Getränke mit Stevia zu entwickeln. Aber es gab noch Probleme zu beheben. Denn der Geschmack von Stevia musste erst dem des gewohnten Zuckers angepasst zu werden. Aber jetzt ist der leichte Geschmack nach Lakritz beseitigt worden und so steht einer breiten Vermarktung nichts mehr im Weg.
Stevia könnte der Durchbruch sein in der alten Frage, wie wir unsere Lust auf Süßes mit der notwendigen Reduzierung von Kalorien und schädlichem Zucker vereinen können.

Gesunde und zuckerarme Nahrung liegt im Trend und so scheint Stevia eine Alternative werden zu können.

Foto: Thomas Siepmann  / pixelio.de

Die Muskeln – Das Gerüst des Menschen

Natürlich ist das Skelett des Menschen die Grundbauform, durch die unser Körper definiert wird. Und oft genug schmerzen unsere Knochen. Durch Haltungsfehler kann man sich beispielsweise die Wirbelsäule beeinträchtigen oder man kann sich beim Skifahren das Bein brechen. Auch nimmt im Alter die Neigung zu schmerzhaften Gelenksbeeinträchtigungen zu. Aber eigentlich kann man hiergegen fast nichts tun. Ganz anders sieht es mit den Muskeln aus. Die Muskeln stützen unseren Körper und vor allem können wir durch ihr Training aktiv unsere Gesundheit uns unser Wohlbefinden beeinflussen.

Dies gilt nicht nur für die Bikinifigur und das berühmte Six-Pack, das alle erreichen wollen, sondern im hohen Masse auch für die Rumpfmuskulatur.

Die wichtigste Rumpfmuskeln sind sicher die oberflächlichen Rückenmuskeln, die zu beiden Seiten der Wirbelsäule entlanglaufen. Sind diese schlecht trainiert oder verkrampft drohen Rückenschmerzen, die Volkskrankheit Nummer 1 schlechthin.

Wer an seiner Haltung arbeiten möchte, der wird aber den gesamten Rumpf trainieren. Also Rückenmuskulatur, Bauchmuskulatur und auch die seitlichen Bauchmuskeln und die Schultern. Übung Nummer eins für die Rumpfmuskeln sind die guten alten sit ups. Allerdings muss bei dieser Übung aufgepasst werden, dass es zu keinem Hohlkreuz kommt, also unbedingt die Beine anwinkeln! Die Variation mit dem wohl größten Effekt ist die Übung mit dem sprechenden Namen „Käfer“. Hierbei werden im Liegen die Ellbogen und die Knie über Kreuz zueinander geführt. Es sollte immer darauf geachtet werden, dass die Übung aus der Bauchmuskulatur heraus gemacht wird und nicht andere Muskeln falsch belastet werden. Mehr Tipps zum Muskeln aufbauen gibt es hier.

Wer seinen Körper trainiert, der wird den Anforderungen des Alltags besser stand halten können. Gerade wer viel sitzt, also sein ganzes Arbeitspensum vor dem Computer verbringt, der muss auf einen Ausgleich achten. Den Körper fit zu halten ist aber nicht nur für den Körper selbst wichtig, sondern auch für den Kopf. Sport, besonders Ausdauersport, lüftet das Gehirn aus und befreit von grüblerischen Gedanken. Je nach Lust kann jeder sicher den Sport finden, der für ihn am Besten geeignet ist. Es gibt sogar spezielle Konzepte, die für Bürosport ausgedacht wurden. Wer mit seinen Arbeitskollegen Schlüsselwörter vereinbart, die immer gewisse kurze Muskelaufbauübungen nach sich ziehen, der trainiert dann sogar im Büro seinen Bizeps. Beim Muskelaufbau geht es nicht vordergründig um das Aussehen – obwohl das natürlich ein willkommener Nebeneffekt ist – sondern es geht darum, seinen Körper zu entlasten, Gewicht vom Skelett zu nehmen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.

Foto: Sergej23  / pixelio.de

Frühlingszeit mit Sonnenschutz

Endlich ist es soweit: der Frühling steht vor der Tür. Die Bäume bekommen ganz langsam wieder Blätter und Blüten, die Vögel fangen an zu singen und die Sonne kommt hervor und weckt die gute Laune in uns. Das Sonne nicht nur oder in Maßen gesund ist, weiß mittlerweile fast jeder. Den Körper vor zu viel Sonneneinstrahlung zu schützen, gehört dazu, um sich gesund zu halten.

Wieviel Sonne ist gesund?

Ganz pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Im Frühling ist es besonders für hellhäutige Menschen sinnvoll, einen Sonnenschutz wie eine Tagescreme mit Schutzfaktor auf zu tragen. Haut, die lange keine Sonne gesehen hat oder aber sehr hell ist, verträgt weniger Sonne als welche, die öfter Sonnenstrahlen genießt oder wenn der Hauttyp von Haus aus ein dunkler ist.

Da im Frühling meistens noch die langen Blusen und Pullover getragen werden, reicht in der Regel eine Pflege für das Gesicht aus. Wer sehr empfindlich auf Sonne reagiert, kann auch die erste Sonnencreme auftragen, die einen niedrigen Lichtschutzfaktor hat – der Sommer kommt auch noch, wo dann die Sonnencreme mit höherem Lichtschutzfaktor genutzt werden kann und sollte.

Was kann man tun, um sich vor der der Sonne zu schützen?

Sonne beschleunigt in einer gewissen Geschwindigkeit die Alterung der Haut, in dem freie Radikale entstehen. Wenn diese jedoch unschädlich gemacht werden, bleibt die Haut länger gesund, geschmeidig und sieht jünger aus. Wichtig ist hierfür eine gesunde Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E oder Coenzym Q10 helfen dabei, freie Radikale unschädlich zu machen. Wichtig ist ebenfalls eine ausreichende Versorgung mit Calcium und Magnesium. Wer unter Calziummangel leidet, bekommt öfter Hautirritationen durch Sonnenbestrahlung als Menschen, die auf eine ausreichende Zufuhr dieser Mineralstoffe achten. Sonnenschutz kann also auch von Innen erfolgen.

Sonne – Balsam für die Seele

Zu viel Sonne ist nicht gesund – aber genau das gilt für die meisten Dinge des täglichen Lebens. Mit dem richtigen Maß an Sonnenbetrahlung produziert der Körper Vitamin D das wichtig ist für die gute Laune, das Immunsystem und die Einlagerung von Calcium in die Knochen. Sonne tut gut, ein blauer Himmel zaubert uns ein Lächeln auf das Gesicht und wir können den Frühling genießen.

Foto: Sarah Blatt  / pixelio.de

Veränderungen der Augen im Alter: Gefahren und Vorbeugemaßnahmen

Mit zunehmendem Alter ist der Körper jedes Menschen vielen Veränderungen ausgesetzt. Oft sind diese Veränderungen von wenig vorteilhafter, ja gar schädlicher Natur. Besonders oft betroffen ist das Sehorgan des Menschen, und gerade hier kann durch frühzeitige Erkennung von Schäden viel Leid abgewendet werden.

Wenn die Sehkraft nachlässt

Eine Abnahme der Sehkraft im Alter ist ganz natürlich, durch Veränderungen an der Form der Linse tritt beispielsweise die Alterskurzsichtigkeit auf. Fraglich ist nur, ob diese Abnahme der Sehkraft wirklich natürlich ist oder krankheitsbedingte Ursachen hat. Bei krankheitsbedingter Abnahme der Sehkraft ist das Tragen einer Brille als alleinige Maßnahme nämlich keinesfalls ausreichend, hier muss der Arzt behandeln.

Oftmals führt Diabetes im Alter zu einer Verringerung der Sehkraft. Hier ist es jedoch nicht der Augapfel, der sich verändert; die Krankheit schädigt die Netzhaut dauerhaft und irreparabel bis zum Erblinden, falls nichts unternommen wird. Andere Krankheiten sorgen auf anderweitige Art für das Abnehmen der Sehkraft. Beim Grauen Star tritt eine Trübung der Linse auf, beim Grünen Star wird das Sichtfeld von außen her eingeschränkt. Bei einem Auftreten von AMD (Altersbedingte Maculadegeneration) nimmt die Sehkraft vor allem in der Mitte des Sichtfeldes stark ab. In bestimmten Fällen kann es zu akutem starken Sehverlust kommen, wie beispielsweise durch ein Ablösen der Netzhaut oder durch einen Augeninfarkt. Weitere Informationen dazu findet man auch bei Fielmann .

Wie beugt man gezielt vor?

Als wichtigste vorbeugende Maßnahme gilt selbstverständlich die regelmäßige und umfassende Untersuchung des Auges beim Facharzt, bestenfalls halbjährlich bis jährlich.

Viele der Erkrankungen äußern sich frühzeitig durch eine Veränderung der Netzhaut. Sobald diese bei einer entsprechenden Untersuchung vom Arzt entdeckt wird, kann dieser entsprechende Schritte einleiten, um die Krankheit zu bekämpfen oder den Verlauf abzuschwächen. Im Fall von Altersdiabetes schützt vor allem eine gesunde Lebensweise, die nicht auf übermäßigem Zuckerkonsum beruht, vor einer Erkrankung. Bei bestehender Erkrankung gilt es, die entsprechenden Blutzuckergrenzwerte nicht zu überschreiten, um eine Beschädigung der Netzhaut zu vermeiden. Von einem Augenarztbesuch sollte auch hier nicht abgesehen werden. Bei jedem Fall von akuter Sehkraftabnahme und veränderter Wahrnehmung (z.B. beim Sehen von Schleiern, Blitzen, etc.) ist in jeden Fall sofort ein Augenarzt zu konsultieren, um starke Schädigungen zu vermeiden.

Die Ursachen für eine Verschlechterung des Sehvermögens im Alter sind mannigfaltig, gering sind jedoch die Möglichkeiten zur Vorbeugung. Außer durch regelmäßige Besuche beim Augenarzt kann man selbst prinzipiell keine vorbeugenden Maßnahmen treffen, um eine Schädigung der Augen durch Krankheit zu verhindern. Eine Ausnahme bildet Altersdiabetes, bei der eine Schwächung der Netzhaut jedoch nur eine Begleiterscheinung ist. Auch die natürliche Abschwächung des Sehvermögens im Alter lässt sich etwas hinauszögern, indem eine dauerhafte Überanstrengung der Augen vermieden wird. Garantie gibt es jedoch keine.

Foto: berlin-pics  / pixelio.de

Gesunde Ernährung bei Senioren

Keine Schonkost für Senioren, heißt die Devise. Fälschlicherweise wird oft immer noch angenommen, dass ältere Menschen sich grundlegend leichter ernähren müssen als junge. Dem ist nicht so, denn im Prinzip gelten für alle Alsterstufen die gleichen Regeln. Gesunde und abwechslungsreiche Ernährung garantiert ein vitales, fittes Leben. Genügend Vitamine, Mineralstoffe, und Wasser sind die Quintessenz eines rüstigen Best Ager.

Senioren kennen sich oftsehr gut aus in diesem äußerst wichtigen Bereich des täglichen Lebens. Eine Pflegeführungskraft aus einem Seniorenheim in Berlin stellt zum Thema Gesunde Ernährung fest, dass Senioren sich oft viel bewusster sind über die Auswirkungen guter Essgewohnheiten und deren Bedeutung, da sie ihren Körper besser kennen und darum wissen, ihm Gutes zu tun. Viele Fachmagazine informieren über den richtigen Weg, sich intelligent und nachhaltig zu ernähren.

Eine altersgerechte Ernährung sollte energiearm und nährstoffreich sein. Das heißt viel magere Milch und Fleisch, viel Obst und Gemüse, sowie Vollkornprodukte und Fruchtsäfte. Für Senioren ist es besser, 5-6 Mahlzeiten am Tag zu essen, anstatt 3 große, da so der Stoffwechsel besser funktioniert. Viel Bewegung an der frischen Luft hilft der Verdauung und dem generellen Wohlbefinden.

Zwei Portionen Rohkost pro Tag bringen gute Laune und Aktivität in den Alltag. Die gleiche Menge Milch oder Milchprodukte gehört auch in den Speiseplan. Fünf bis Sechs Scheiben Vollkornbrot, alternativ auch Müsli heben den Kohlehydrate und Ballaststoffspeicher immens an. Immer noch unterschätzt bei gesunder Ernährung ist der Fisch. Fisch ist mager, hat aber viele gesunde Fette und Mineralien. Pro Woche sind 2-3 Portionen davon ideal. Generell sollten Senioren eher vegetarisch leben, die Hauptmahlzeiten ausgeschlossen. Generell gilt immer: Qualität vor Quantität!, vor allem im Alter.

Gesunde Ernährung lebt nicht nur von dem Was allein, auch das Wie ist nicht zu unterschätzen. Wer sich Zeit nimmt beim Essen verdaut besser und kann Nährstoffe lukrativer aufnehmen. Eine appetitliche Anordnung des Essens schafft mehr Lust an der Speise. Täglich ist eine warme Mahlzeit ein Muss, auch warme Getränke oder Suppen tun jedem Best Ager gut.

Senioren haben oft das Problem, zu wenig zu trinken. Mindestens 1,5 bis 2 Liter pro Tag, sollten es sein. Durst kann übrigens antrainiert werden. Ausreichend Flüssigkeit ist einer der Grundpfeiler gesunder Ernährung.

Sich im Alter gesund zu ernähren ist nicht schwer, macht Spaß und hält länger fit!

Foto: Jerzy Sawluk  / pixelio.de

Plastische Chirurgie – ihre Aufgaben und Möglichkeiten

Anders als die Schönheitschirurgie beschäftigt sich die ästhetische Chirurgie und auch die plastische Chirurgie mit der Wiederherstellung oder Verbesserung von sichtbar gestörten Körperfunktionen und sichtbaren Körperformen und -teilen. Die Bezeichnungen plastische Chirurgie und ästhetische Chirurgie stammen aus dem Griechischen und stehen für Bilden, Formen und Gestalten, und das möglichst schön und ansprechend.

Anders als plastische und ästhetische Chirurgie setzt die Schönheitschirurgie keine körperlichen Deformationen voraus. Stattdessen beschäftigt sie sich vorzugsweise mit der Beseitigung von Alterserscheinungen oder mit der Nachbildung von gängigen Schönheitsidealen. Sie bedient Wünsche in Sachen Optik, die dem subjektiven Empfinden des Patienten entsprechen.

Plastische Chirurgie und ihre Aufgaben

Die plastische Chirurgie hat im Gegensatz dazu eine andere Daseinsberechtigung, nämlich die, insbesondere Menschen zu helfen, die zumeist durch Unfälle, durch Verbrennung und Krankheit oder auch durch körperliche Misshandlung optisch verändert oder entstellt sind.

Die plastische Chirurgie gliedert sich in verschiedene Hauptrichtungen, zu denen unter anderem die rekonstruktive Chirurgie, die Verbrennungschirurgie und die Handchirurgie gehören. In der Schönheitschirurgie basieren Eingriffe auf dem Wunsch des Patienten und haben keine medizinische Notwendigkeit. Im Volksmund heißen sie auch Schönheitsoperationen und haben eine subjektive Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes zum Ziel.

Ein Teilbereich der plastischen Chirurgie – rekonstruktive Chirurgie

Wie der Name schon preisgibt, beschäftigt sich die plastische Chirurgie und hier insbesondere der Teilbereich der rekonstruktiven Chirurgie mit der operativen Wiederherstellung von verlorengegangenen Körperfunktionen und Körperformen, beispielsweise als Folge von Verletzungen, Verbrennungen und Entfernen eines Tumors oder auch zur Korrektur von Fehlbildungen. Typische Operationen im Bereich der rekonstruktiven Chirurgie sind die Verpflanzung von Nerven oder auch Sehnenumlagerungen, die mit Hilfe der Mikrochirurgie durchgeführt werden.

Die Verbrennungschirurgie als wichtige Säule der plastischen Chirurgie

Die plastische Chirurgie hat eine weitere Säule, nämlich die Verbrennungschirurgie. In darauf spezialisierten Verbrennungszentren werden bei ausgedehnten Verbrennungen nach Sicherstellung lebensnotwendiger Funktionen die Auswirkungen und Folgen der Verbrennungen, beispielsweise Narbenbildung, behandelt, oder Operationen durchgeführt, sofern eine mikrochirurgische Gewebeübertragung erforderlich ist.

Plastische Chirurgie beinhaltet auch das Spezialgebiet Handchirurgie, das fachlich auch die Unfallchirurgie und die Orthopädie berührt. Themen der Handchirurgie sind Erkrankungen der Hand und des Unterarms, wozu auch Verletzungen und Fehlbildungen gehören. Ebenso wie bei der rekonstruktiven Chirurgie kommt auch hier die Mikrochirurgie zum Einsatz, die einen wesentlichen Anteil bei Replantationen hat.

Foto: Martin Büdenbender  / pixelio.de

Bio, Öko und Konsorten – Was bedeutet das?

Man findet eigentlich kaum noch ein Produkt, das nicht mit dem Prädikat „umweltfreundlich“ oder „ökologisch“ ausgezeichnet und vermarktet wird. Denn die Gunst und die Aufmerksamkeit der meisten Konsumenten bekommt man nur noch so. Fast jedes Unternehmen, gerade aus der Lebensmittelbranche möchte das Thema Umweltschutz auf seinen Fahnen geschrieben wissen und dies auch mit einem Label den Konsumenten gegenüber dokumentieren.

Das, was irgendwann einmal mit kleinen Bioläden in den grossen Städten angefangen hat, ist also mittlerweile ein Geschäft geworden. Da stellt sich natürlich die Frage, ob wir vielleicht mittlerweile von einer Label-Flut überspült werden und gar nicht mehr wissen, ob wir da auch seriös informiert werden und ob all diese Öko-Labels auch glaubwürdig sind. Hier sollen die bekanntesten der grossen und auch glaubwürdigen Labels vorgestellt werden.

2001 wurde das staatliche Bio-Siegel eingeführt. Es steht für „eine kontrollierte Erzeugung und Herstellung von Bio-Produkten“. Mit dem Bio-Siegel können nur Produkte gekennzeichnet werden, die Lebensmittel sind. Die Zutaten der verarbeiteten Agrarerzeugnisse müssen zu 95 Prozent aus ökologischem Landbau stammen. Derzeit nutzen rund 3.500 Unternehmen das Bio-Siegel auf über 56.000 Produkten.

Seit dem 1. Juli 2010 gibt es das Logo mit dem “Euro-Blatt”. Es ist das europäische Biosiegel. Es muss auf allen verpackten Bioprodukten abgebildet sein, die in einem EU-Mitgliedstaat hergestellt wurden und die notwendigen Normen erfüllen. Neben dem Blatt muss auf dem Etikett noch die Herkunftsangabe und der Code der Kontrollstelle aufgeführt sein. Das deutsche Bio-Siegel und andere Logos dürfen zusätzlich abgebildet werden.

Für Fisch gibt es auch einen Nachhaltigkeitsnachweis. Der Marine Stewardship Council, MSC,  wurde 1997 von der Umweltorganisation WWF und dem Lebensmittelkonzern Unilever gegründet. Ziel ist es, die Überfischung der Meere zu vermeiden. Das MSC-Siegel erhalten Fangbetriebe, deren Erzeugnisse den MSC-Umweltstandard für nachhaltige Fischerei erfüllen. Eine unabhängige Stelle muss das umweltgerechte Verhalten bestätigen. Inzwischen tragen in weltweit 45 Ländern mehr als 2.500 Fischerzeugnisse das blau-weiße MSC-Logo.

Das Demeter Bio-Siegel garantiert eine biologisch-dynamische Wirtschaftsweise nach strengen Richtlinien in der Tradition des Anthroposophen Rudolf Steiner. Die ganzheitlichen Demeter-Richtlinien gehen über die EU-Bio-Verordnung hinaus: Verzicht auf synthetischen Dünger, chemische Pflanzenschutzmittel und künstliche Zusatzstoffe in der Weiterverarbeitung. Das Futter für Tiere von Demeter-Bauern muss zu 100 Prozent biologisch sein, die Hälfte des Futters muss vom eigenen Hof stammen. Es ist auch nicht erlaubt, dass nur ein Teil der Hofproduktion Bio ist.

Mit über 50.000 Bauern weltweit ist Naturland der international größte Verband bei der Zertifizierung von Bio-Produkten. Naturland-Bauern und -Verarbeiter arbeiten nach ökologischen Standards, die strenger sind als die Anforderungen der EU-Öko-Verordnung. Gentechnik ist verboten, Altlasten im Ackerboden müssen beseitigt werden und von 48 Zusatzstoffen (EU) sind nur 21 erlaubt. Zudem gibt es spezielle Sozialrichtlinien.

Auch für Wein gibt es ein Biosiegel. Es heisst Ecovin und wurde 1985 gegründet und ist der weltweit größte Zusammenschluss ökologisch arbeitender Weingüter. 210 Mitgliedsbetriebe bewirtschaften etwa 1.300 Hektar Rebfläche in zehn deutschen Anbaugebieten (Stand 2010). Die Winzer verzichten auf Kunstdünger und setzen nur organische Dünger ein. Zum Schutz vor Schädlingen und Krankheiten setzen die Winzer auf pflanzenstärkende Mittel und widerstandsfähige Rebsorten.

Foto: Barbara Eckholdt  / pixelio.de

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