Gesundes Schlafen im Wandel der Zeit

Durchschnittlich verbringt der Mensch einen Drittel seiner Lebenszeit im Bett, also durchaus eine Zeit, die es erklärt, dass der Schlaf, das Bett und die Matratze ein wichtiges Thema für uns Menschen sind. Abgesehen davon, dass im Bett bei allen modernen Spielarten dann doch immer noch die meisten Kinder gezeugt werden und damit der Fortgang unserer Spezies nicht unwesentlich von einer gemütlichen, schönen Bettstatt abhängt. Ein gutes Bett ist für unsere Zufriedenheit und unsere Gesundheit also unabdingbar, sowohl physisch als auch psychisch.

Die Forschung zu der Zivilisationskrankheit Rückenschmerzen hat den Fokus lange auf die richtige Matratze und das richtige Kopfkissen gelegt, als aber vor kurzem in einem großen Nachrichtenmagazin eine Titelgeschichte zum Thema Rückenschmerzen erschien, da wurde darin das Problem der richtigen Matratze nicht einmal im Ansatz gestreift. Es scheint also, als sei das Thema Bett bzw. Matratze von einem medizinischen zu einem Lifestyle-Thema geworden. Kein Wunder, die Betten, die man kaufen kann, werden immer besser, größer und eleganter.

Was man früher vor allem aus amerikanischen Hotels kannte, nämlich Kingsize- oder Queensize-Betten, das ist jetzt auch bei uns angekommen. Das Bett wird zu einem der wichtigsten Einrichtungsgegenstände und Style-Faktoren. Und wenn die rasante Verbreitung von Rückenschmerzen doch wohl eher auf Stress zurückzuführen sind, dann hat das sicher auch damit zu tun, dass allgemein die Betten und Matratzen immer besser geworden sind. Das war nicht immer so.

Die ersten Matratzen waren Bodenkissen, was das ursprüngliche Wort aus dem arabischen auch bedeutet. Über das italienische materazzo ist das Wort dann bei uns gelandet. Die frühesten Beschreibungen von Matratzen finden sich in der Odyssee des Homer, wo Odysseus Matratze als Rahmenwerk mit Stierhaut bespannt und mit Fellen und Teppichen bedeckt beschrieben wird. Später bei den Römern wird dann schon beschrieben, wie Federn von Gänsen oder Schwänen in eine Matratze hinein gefüllt wurden, bei einfacheren Leuten waren es Pflanzenfasern. Matratzen wie wir sie heute kennen, waren bei uns purer Luxus und nur den Reichen vorbehalten. Das normale Volk schlief auf harten Säcken, die mit Seegras, Schilf, Stroh oder Spreu gefüllt waren.

Das Bürgertum bestellte sich ab Ende des 19. Jahrhunderts von Sattlern hergestellte Matratzen. Heute gibt es gute Matratzen schon für bezahlbares Geld und die Auswahl ist riesig. Füllstoffe sind heute meistens synthetisch. Es gibt Matratzen für Allergiker und für verschiedene Jahreszeiten, geteilte und einheitliche, mit oder ohne Besucherritze.  Man kann viel Geld ausgeben und trotzdem schlecht schlafen und wenig ausgeben und gut schlafen.

Foto: S. Hofschlaeger / PIXELIO

Kann Fast Food gesund sein?

Die Frage, ob Fast Food immer ungesund sein muss, kann man mit einem klaren Nein beantworten werden. Beim Fast Food kommt es, wie bei allen Nahrungsmitteln, darauf an, die richtige Wahl zu treffen. Es gibt eine Menge gesunden Fast Foods, das nicht weniger über wichtige Inhaltsstoffe verfügt als ein selbst gekochtes Essen. Wenn man beim Fast Food darauf achtet, dass gesunde und frische Nahrungsmittel verarbeitet werden, ernährt man sich auch mit Fast Food durchaus gut und Pizza bestellen kann gesund sein.

Ein besonders hochwertiges Nahrungsmittel auf der Fast Food Schiene ist beispielsweise ein Döner, welcher alle Beilagen enthält, die eine hochwertige und gesunde Mahlzeit ausmachen: Salat, Fleisch und Brot. Ebenso gesund ist Pizza, die generell nur aus frischen Zutaten besteht. Eine gute Pizza ist eine vollwertige Mahlzeit, die tierische und pflanzliche Eiweiße in ausgewogener Menge enthält. Dabei muss es aber nicht immer die fettige Salamipizza – eine vegetarische Pizza ist auch sehr lecker.Gleiches gilt für den Genuss von Pasta in allen Ausführungen. Man muss nicht immer selbst kochen, sondern kann durchaus auf das vielschichtige Angebot von Fast Food Ketten oder dem Online-Lieferdienst zurückgreifen, ohne befürchten zu müssen, dass die gesunde Ernährung auf der Strecke bleibt.

Fast Food muss aber nicht unbedingt von einer Fast Food Kette kommen, sondern kann auch problemlos zu Hause selbst gemacht werden. Der Begriff Fast Food wird immer mit Burger Ketten oder einem Imbiss in Verbindung gebracht, was aber der eigentlichen Bedeutung der Bezeichnung keinesfalls gerecht wird. Fast Food heißt nichts anderes, als schnelles Essen. Es handelt sich also um ein Essen, welches keine lange Zubereitungszeit erfordert und schnell auf den Tisch kommt.

Viele Rezepte für Fast Food lassen sich im Internet oder speziellen Fast Food-Kochbüchern finden. Bei der Zubereitung ist immer darauf zu achten, dass man auf frische Zutaten zurückgreift. Gesundes Gemüse, Salat und hochwertiges Brot, Nudeln oder auch Obst, können zur Zubereitung von gesundem Fast Food eingesetzt werden. Eine vegetarische Pizza aus Vollkornteig, die Vollkornnudeln mit fettarmen Hähnchenstreifen oder auch ein selbstgemachter Burger aus ausgewählten Zutaten – so kann man Fast Food auch öfter mal genießen. Einzig auf die Qualität muss dabei geachtet werden.

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Herbst – Zeit der Erkältungen

Aber, was ist eigentlich eine Erkältung? Im Alltags-Sprachgebrauch sprechen wir von einer  Erkältung wenn die Nase läuft, der Hals kratzt und uns ein Husten plagt. Kommt Fieber dazu, nennen wir das dann schnell Grippe. Was wir aber Erkältung nennen, heißt eigentlich “unkomplizierte Infektion der oberen Atemwege”. Und was wir Grippe nennen, heißt bei Ärzten “grippaler Infekt”. Egal wie es heißt, wir wollen es nicht haben – wie schützt man sich davor?

Erwachsene haben durchschnittlich zwei- bis viermal pro Jahr eine Erkältung, Kinder noch öfter. Ausgelöst werden diese Krankheiten durch Viren; mehr als 200 verschiedene Virustypen kommen in Betracht. Dazu zählen vornehmlich Rhinoviren, aber auch Corona-, Adeno- und Respiratory-Syntical-Viren. Husten, Schnupfen und Heiserkeit heilen meist von selbst aus. Anders die echte Grippe, die Influenza. Sie kann mit lebensgefährlichen Komplikationen einhergehen und sogar tödlich verlaufen. Jährlich sterben hierzulande mehrere Tausend, meist alte und kranke Menschen daran. Die echte Influenza bricht meist plötzlich aus, sie ist verbunden mit hohem Fieber, Husten und Gliederschmerzen.

Erkältungserreger lauern überall: im Bus, im Büro, im Supermarkt und im Kindergarten. Sie schwirren in der Luft herum, umgeben von kleinsten Tröpfchen menschlichen Sekrets, daher der medizinische Begriff “Tröpfcheninfektion”. Beim Husten schleudert ein Infizierter die Viruspartikel mit einer Geschwindigkeit von 900 Kilometer pro Stunde in seine nähere Umgebung. Die Viren haften über Stunden an den angehusteten Gegenständen. Oder sie gelangen beim Niesen auf die Hände und werden anschließend auf Türklinken oder in Handtücher abgestreift. Dort überleben sie einige Stunden. Werden sie direkt beim Händeschütteln weitergereicht, haben die Erreger einen Zwischenschritt gespart. Ist das Immunsystem stark genug, wehrt es die Viren ab. Ist die Immunabwehr aber geschwächt und die Anzahl der Keime sehr groß, können die Erreger leicht über die Schleimhaut der Nase oder des Rachens ins Körperinnere vordringen. Wie gut oder schlecht unser Abwehrsystem die Invasion der Keime bekämpfen kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab: von der körperlichen Verfassung und von der psychischen Konstitution. Beides wird durch unsere Lebensweise, unsere Ernährung und durch unseren Stress beeinflusst.

Vor allem in der kälteren Jahreszeit plagen sich viele Menschen mit grippalen Infekten. Doch Kälte und Nässe sind nur Mittäter: Sie schwächen die Abwehr, weil sie die Durchblutung der Nasenschleimhaut vermindern. Leichtes Spiel haben die Keime auch in überheizten geschlossenen Räumen: Die warme Luft trocknet die Schleimhäute aus und beraubt sie so ihrer Wehrhaftigkeit.

Sind die Erreger erst mal im Körperinneren angelangt, hilft nur eines: Gönnen Sie Ihrem Körper Ruhe, auf dem Sofa oder im Bett. Trinken Sie viel heißen Tee und schlafen Sie viel. Das hilft dem Abwehrsystem, die Eindringlinge erfolgreich zu bekämpfen. Lassen Sie sich bedienen, lassen Sie Ihr Essen kommen! Zum Beispiel eine Hühnersuppe! Dieses alte Rezept hilft schon seit hunderten von Jahren gegen Infekte. Ergänzen Sie Ihre Suppe vom Delivery Hero mit Ingwer und Sie werden Ihrem Immunsystem etwas Gutes tun. Beim Delivery Hero gibt es noch mehr gutes Essen für Ihre Gesundheit.

Foto: wrw / PIXELIO

Ist Milch trinken gesund?

Man möchte ja meinen, Milch sei ein weisses Getränk, das uns die Natur geschenkt hat, um gesunde Stoffe damit aufzunehmen. Aber Milch ist viel mehr ein schwarz-weiss Getränk, um das unter Wissenschaftlern ein erbitterter Streit tobt, der komplett unversöhnlich ist.

Ist also Milch ein Muntermacher und schützt mit seinem Kalzium vor brechenden Knochen? Oder führt das Milchtrinken zu Allergien, Magenverschleimung und höherem Krebsrisiko?

Einfach ist diese Frage nicht zu beantworten. Fakt ist allerdings, dass Milch schon lange kein Naturprodukt mehr ist. Ab den 60er Jahren wurde Milch zu einem industriell verarbeiteten Nahrungsmittel. Kühe werden zu Hochleistungsmaschinen hochgezüchtet, die Milch ist wärmebehandelt und homogenisiert.

Unbestreitbar ist aber auch, dass in der Milch viel Gutes steckt:
Aminosäuren, Kalium, Magnesium, Jod, fettlösliche Vitamine und viel Kalzium. Gerade das Kalzium ist unentbehrlich für die Knochen und Zähne aber auch die Muskeln. Gerade das Kalzium können wir aber auch durch grünes Blattgemüse wie Brokkoli, Kohl aber auch durch Feigen, Mandeln und Sesam zu uns nehmen. Auch gibt es kalziumhaltiges Mineralwasser.

Die Merkwürdigkeit, dass wir Milch von anderen Säugetieren trinken nachdem wir der Mutterbrust entwöhnt sind, ist tatsächlich vorhanden. Kein anderes Säugetier tut dies. Und es gibt deshalb Studien, dass fremde Milch bei Kleinkindern Allergien auslösen kann, die manchmal im Kleinkindalter wieder weggehen, aber auch bis ins Erwachsenenalter für Schnupfen, Ekzeme, Mittelohrentzündungen und Heuschnupfen sorgen können.

Damit ist nicht die Lactose-Unverträglichkeit gemeint, die auf ein fehlendes Enzym bei ca. 15% der Erwachsenen zurückzuführen ist, sondern Allergie auf fremde Milch. So ist Milch trinken eine komplizierte Sache geworden. In asiatischen Ländern ist der Milchkonsum erheblich geringer und man findet zu diesem Thema eine riesige Anzahl von Studien, die beide Ansichten erhärten können.

In Deutschland ist die Milchindustrie jedenfalls sehr stark in ihrer Lobbyarbeit, so dass Milch immer noch das Image von Gesundheit trägt. Schlussendlich muss jeder Mensch auf seinen Körper hören und die Signale richtig deuten, die auf Milchunverträglichkeit oder Allergien hinweisen. Kalzium jedenfalls bekommt man auch anderswo genug.

Foto: Flickr / ben▐

Aktives Reisen – Sportliche Ausflüge in und um Rom

Städtereisen und Aktivurlaub passen nicht zusammen? Doch! Mit ein wenig Planung ist es möglichen seinen nächsten Städtetrip gleichzeitig zu einem sportlichen Erlebnis werden zu lassen und sich nicht nur kulturell weiterzubilden, sondern auf seiner Reise gleichzeitig etwas für seine Gesundheit zu tun.

Rom ist ein fantastisches Beispiel für eine Metropole, in der es möglich ist Sightseeing und sportliche Aktivitäten perfekt zu miteinander zu verbinden.  Auf einem Rom Ausflug bietet es sich zum Beispiel an, die Ewige Stadt aktiv zu Fuß zu entdecken. Eine Vielzahl von geführten Touren führen die Reisenden vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Sollte man sich dazu entschließen selber die Stadt entdecken zu wollen, kann man auch sein Tempo selbst bestimmen und seinen Rundgang zu einer kleinen Sight-Jogging Tour umwandeln.  Eine weitaus ausgefallenere Möglichkeit die Metropole kennenzulernen ist auf dem Rücken eines Pferdes. Man reitet entlang an den Ufern des Tiber und den sandigen Stränden von Ladispoli in der Nähe Roms und entdeckt die Sehenswürdigkeiten der Stadt von einer vollkommen neuen Perspektive.

Eine ähnliche Ansicht offenbart sich demjenigen der für seinen Ausflug nach Rom das Fahrrad wählt. Ob auf eigene Faust oder innerhalb einer geführten Tour – Vatikanstadt, das Kolosseum oder Pantheon lassen sich auch wunderbar mit dem Fahrrad erkunden. Natürlich muss man sich im oftmals dichten Verkehr der italienischen Metropole ein wenig vorsehen, doch hilft einem die Fahrradtour auch die Pizza vom Abend zuvor wieder abzubauen. Wer es noch sportlich aktiver mag, sollte für seinen nächsten Rom Ausflug auch eine mehrtägige Trecking Tour in Betracht ziehen. Auf einem solchen Ausflug lehrt man nicht nur das römische Umland kennen, sondern kommt auch sportlich voll auf seine Kosten.

Doch egal für welche Variante man sich letztendlich entscheidet, eine tolle Mischung zwischen sportlich-gesundem Aktivurlaub und kulturell ansprechendem Städtetrip ist garantiert.

Foto: Flickr / Jakob Montrasio

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