Mit Kontaktlinsen den totalen Durchblick gewinnen

Man sagt zwar, dass es eigentlich für den Menschen wichtigere Sinnesorgane gibt, aber wenn viele Menschen befragen würde, dann würden doch viele sehr ungern ihr Augenlicht verlieren. Denn mit unseren Augen gelingt uns vielleicht der direkteste Weg zu all den verschiedenen Eindrücken der Welt. Unsere Kultur ist eine visuelle und so ist das gute Sehen natürlich unerlässlich für uns Menschen.

Die Natur hat viele nützliche Einrichtungen geschaffen, um unsere empfindlichen Augen vor äußeren Einflüssen zu schützen. Dieses hoch entwickelte Organ ist geschützt durch ein Polster aus Muskeln, Fett und Bindegewebe in der Augenhöhle aus Knochen im Schädel. Dazu haben wir Augenlider und der Lidschlussreflex verhindert das Eindringen von Staub oder anderen schädigenden Partikeln. Das Austrocknen der Hornhaut wird durch die Tränenflüssigkeit verhindert, Wimpern fungieren als Abfangvorhang von Fremdkörpern.

So gut geschützt ist unser Auge und trotzdem können manche Menschen nicht gut sehen. Dafür gibt es Brillen, die sich im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt haben und heute auch Mode-Accessoires geworden sind.

Noch verblüffender ist allerdings die Technik der Linsen geworden. Man kann sich kaum vorstellen, dass man in ein komplexes und empfindliches Gefüge wie es das Auge ist, von außen eingreifen kann, man hier mit einem Fremdkörper die Sehkraft des Auges verbessern kann, aber so ist es. Kontaktlinsen kaufen ist heute so normal wie Schuhe kaufen. Kontaktlinsen dienen vor allem der Korrektur von Weit- oder Kurzsichtigkeit, Monatslinsen von Ciba Vision können noch viel mehr und sind eine praktische und komfortable Lösung (fast) aller Sehprobleme.

Kontaktlinsen sind aber noch vielseitiger! Sie sind nämlich auch, ähnlich wie die Brille, Modeaccessoire geworden. Vielleicht nicht so sehr für den täglichen Gebrauch sondern vielmehr für spezielle Anlässe, aber gerade da bietet die Linse ein große Möglichkeit, den Ausdruck eines Menschen sehr zu verändern. Die Augen sind das Tor zur Seele und ob bewusst oder unbewusst sehen wir den Menschen, die wir treffen in die Augen und erforschen sie so. Wenn wir also hier manipulieren, dann manipulieren wir auf wirkungsvolle Weise, was wir auf andere Menschen für einen Eindruck machen.

Motivlinsen, die bemalt oder verschieden farbig sein können, erfüllen diesen ästhetischen Zweck.

Sei es zu Karneval, Halloween oder Mottopartys, als Reptil, Teufel mit roten Augen oder Manga-Figur, mit farbigen Kontaktlinsen sieht jeder Mensch sofort anders aus. Gesünder wird er aber dadurch wohl nicht, aber so ist wieder einmal aus einer erstmal medizinischen Sache eine modische Sache geworden, und wie man weiß, kann Mode auch gesund und glücklich machen.

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de

Olivenöl als Delikatesse

Der Olivenbaum ist das Wahrzeichen des Mittelmeers und gehört zu einer uralten Kultur. Mehr als 90 Prozent der Weltproduktion von Olivenöl stammen aus dem Mittelmeerraum.
Olivenöl ist eine Delikatesse, ein kostbarer Saft. Wie beim Wein gibt es eine große Vielfalt an Sorten und die Verarbeitung wird immer sorgfältiger und liebevoller betrieben. Wer viel Olivenöl konsumiert, lebt anscheinend länger. Nicht umsonst spricht man in diesem Zusammenhang von der Mittelmeer-Diät. Olivenöl ist ein Cocktail von gesunden Stoffen, zum Beispiel Antioxidantien, Polyphenole und ungesättigte Fettsäuren. Aus unserer Küche ist es mittlerweile nicht mehr wegzudenken: Olivenöl gibt vielen Gerichten den letzten Schliff, das gewisse Etwas.
Hauptsache ist die Qualität.  Wie beim Wein wird auch beim Olivenöl immer mehr darauf geachtet, und in den nächsten Jahren werden immer mehr Produkte der Spitzenklasse den Markt erobern.

Der Öl- oder Olivenbaum ist eine der ältesten uns bekannten Kulturpflanzen. Seine Blätter und Früchte enthalten Oleuropaein mit blutdrucksenkender Wirkung. Weitere Inhaltsstoffe des Olivenöls sind Chlorophyll, Carotin, Lecitin (ein natürliches Antioxidans, welches die Verbrennung von Fett, Zucker und Protein beeinflusst), Polyphenole (ebenfalls Antioxidantien), sowie Vitamin A, E und D. Der größte Wert aber liegt in der Wirkung auf das Herz und die Blutgefäße: Olivenöl hat wegen seines hohen Gehalts an einfach ungesättigten Fettsäuren eine optimale Wirkung auf den Cholesterin-Spiegel -  Es schützt somit Herz und Kreislauf und senkt den Blutdruck. Olivenöl ist leicht verdaulich und wirkt nährend und hilfreich für die Knochen vor allem bei Kleinkindern, denn es unterstützt das Knochenwachstum; es ist das einzige Fett, das die Knochendichte im Erwachsenenalter fördert und beugt somit Osteoporose vor, nährt die Muskulatur, lindert Gelenkschmerzen und wirkt antirheumatisch. Auf der Haut wirkt es entzündungshemmend, heilungsfördernd und desinfizierend. Außerdem schützt es die Magenschleimhaut und reduziert überschüssige Magensäure. Olivenöl erleichtert die Verarbeitung schwer verdaulicher Stoffe, indem die enthaltene Ölsäure diese für den Darm aufschließt. Olivenöl kann im Gegensatz zu anderen Fetten und Ölen auf Höchsttemperaturen erhitzt werden, ohne sich in seinem chemischen Aufbau zu verändern.

Aber Olivenöl ist nicht nur zum Essen da, es hilft auch als Kosmetik bei trockener Haut! Schon Kleopatra soll ihr blendendes Aussehen dem Olivenöl verdankt haben! Bis heute ist es aber ein beliebter und wirkungsvoller Inhaltsstoff für natürliche Kosmetik und Massageöle. Es schützt die Haut, wirkt antientzündlich und verhilft trockener, rissiger Haut zu mehr Feuchtigkeit und Glätte. Der einzige Nachteil von Olivenöl: es hat einen starken Eigengeruch und bildet wegen seiner Schwere auf der Haut einen satten und lange anhaltenden Fettfilm. Bei Kleopatra hat der aber offensichtlich niemanden gestört…

Foto 1: wrw / PIXELIO
Foto 2: Helmut Krückel / PIXELIO

Sollen wir noch Fleisch essen?

Der moderne Mensch hat es nicht leicht. Er darf nicht mehr, was er eigentlich möchte. Er trinkt Kaffee ohne Koffein, hat virtuellen Sex im Internet, muss Bier ohne Alkohol trinken und isst Fleisch ohne Fett. Was wir Menschen uns über Jahrhunderte mühsam aufgebaut haben, nämlich dass wir Fleisch schlemmen dürfen, dass es nicht nur am Sonntag Fleisch gibt, dass wir uns das gute tierische Fett reinziehen und so unsere Reserven aufbauen, dass soll jetzt alles falsch sein wenn nicht gar schädlich und den Planeten zerstören. In ein paar Jahren haben wir aus einer Tugend eine Krankheit gemacht. Arme wollten sich ebenfalls Fleisch gönnen können und jetzt wo sie es können, sollen sie es nicht mehr dürfen.

Die Entwicklung des Fleischkonsums zeigt, dass Menschen mit einem höheren Einkommen heute weniger Fleisch essen als Menschen mit einem niedrigen Einkommen. Wird Fleisch essen in ein paar Jahren ebenso absurd sein wie Rauchen, Autofahren und Öl verbrennen? Die Umkehrung der Verhältnisse hat schon begonnen. Generell steigt der Fleischkonsum mit dem Einkommen, bei uns in den letzten 40 Jahren um 40%. Weltweit ist der Anstieg ähnlich.

Doch innerhalb der Industrienationen scheint nach einer Zeit des ungebremsten Wachstums nun die Entwicklung wieder in eine andere Richtung zu laufen. Während ungebildetere und einkommensschwache Schichten von immer billigerem Fleisch profitieren und ihren Konsum erhöhen, verringern ihn gebildetere und einkommensstarke Schichten gerade wieder. Beziehungsweise weichen aus auf biologisch und artgerecht gehaltene Tiere und somit teureres Fleisch, welches wieder nur zu speziellen Anlässen gegessen wird.

Die ökologischen Folgewirkungen des gestiegenen Fleischkonsums haben nicht nur viele Vegetarier geschaffen sondern auch den Konsum vieler Menschen bewusster gestaltet. Denn die Verstärkung des Treibhauseffektes und die damit einhergehende Erd-Erwärmung hat ihre Ursachen nicht nur in der Verbrennung fossiler Brennstoffe sondern auch in der weltumfassenden Entwaldung für die Land- und Viehwirtschaft. Treibhausgase wie Methan werden in der Erdatmosphäre angereichert. Es ist eine gefährliche Entwicklung, die bald nicht mehr umkehrbar ist.

Wohl dem der angesichts solcher Szenarien noch genüsslich sein herrliches, saftiges Steak essen kann. Genuss ohne Reue ist etwas wunderbares und wir Menschen müssen es uns wieder zurückerkämpfen, sonst droht uns eine freudlose Plastikwelt. Wir müssen die Balance wieder finden, aus genussvollem Fleischessen mit Bewusstsein für die Herstellung und den Konsum und dem Schutz unseres Planeten. Denn sonst wird uns irgendwann jemand das Fleischessen ganz verbieten und dann wird es wohl schon zu spät sein.

Foto: Oliver Weber / PIXELIO