Tipps für das Lauftraining in der kalten Jahreszeit

Regelmäßige Bewegung ist ein Grundpfeiler unserer Gesundheit und gleichzeitig unverzichtbare Lebensqualität. Das Lauftraining in der freien Natur ist dabei besonders beliebt. Auch in der kalten Jahreszeit muss niemand auf seinen täglichen Lauf verzichten.

Erst ab minus 12 Grad ist Schluss

Die größte Hürde beim Training in den kalten Monaten ist sicher der innere Schweinehund. Ist er besiegt, steht einem schönen Lauf nichts mehr im Wege. Das Allerwichtigste für ein gelungenes Training ist die richtige Kleidung. Dazu gehören Funktionsunterwäsche und spezielle Sportoberbekleidung. Das hat nichts mit modischen Trends zu tun. Die verarbeiteten Fasern halten die Körperwärme und geben gleichzeitig Feuchtigkeit nach außen ab. Wollbekleidung kann das nicht. Sie speichert die Feuchtigkeit und lässt den Sportler dadurch leichter frieren. Deshalb sind auch Wollhandschuhe absolut ungeeignet. Laufhandschuhe sind zwar etwas teurer, doch diese Investition lohnt sich. Solange Hände und Füße warm sind, ist das Gesamtbefinden gut. Auch im Winter genügen die gewohnten Laufschuhe, vorausgesetzt, sie sind garantiert wasserdicht.

Auf den Kopf muss eine Mütze, Stirnband und Ohrenschützer reichen nicht aus. Bei empfindlichen Bronchien schützt ein Tuch vor Nase und Mund vor allzu kalter Luft. Ein Wort zur Sicherheit: Der Schutz durch mehrere Reflektorenbänder ist beim Lauf in der Dämmerung und Dunkelheit unerlässlich.

Richtig essen und trinken gehört dazu

Auch im Wintertraining ist der Flüssigkeitsverlust hoch, das wird oft unterschätzt. Hier ist es besonders wichtig vor dem Lauf zu trinken, doch sollten die Getränke immer warm sein. Mit einer leichten Brühe oder einem Kräutertee füllt man die Wasserspeicher schon zu Hause auf. Auch unterwegs sollte der Flüssigkeitsbedarf mit einem warmen – nicht heißen – Getränk gedeckt werden. Nach dem Training ist eine kleine, hochwertige Mahlzeit genau das Richtige. Bei Lieferando gibt es die Salate, die den Körper mit den nötigen Mineralstoffen und Vitaminen versorgen. Ergänzt mit einem kohlenhydratreichen Nudelgericht ist der Körper nach der Anstrengung so bestens versorgt.

Foto: Matthias Balzer  / pixelio.de

Wandern und Spazieren – die neue Lust

Lange galt wandern als eine Angelegenheit, die uns aus der Zeit von Oma und Opa aufgedrängt werden sollte und die man mit seinen Eltern von Zeit zu Zeit an einem Sonntag halt machen musste. Eine altmodischere Freizeitbeschäftigung konnte man sich nicht denken und für Sport konnte man das Ganze auch nicht halten. Es schien eine Sache aus der grauen Vorzeit der Vorväter zu sein.

Aber seit Hape Kerkeling eine Millionenauflage mit seinem Wanderbuch, das eigentlich ein Pilgerbuch ist, erzielt hat und seit Manuel Andrack auch hohe Verkaufszahlen mit einem Buch über das Wandern im deutschen Mittelgebirge erreicht hat, ist das Wandern wieder sehr in Mode und in aller Munde.

Sicher hat das etwas zu tun mit dem allgemeinen Trend zu Werten wie Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit, die für immer mehr Menschen wichtig geworden sind und die das Wandern sicher mehr bietet als zum Beispiel Riverrafting Touren in Bergbächen oder Autorennen in den Alpen. Das Bedürfnis vieler Menschen nach einem Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und zu einem Leben in Hektik in immer schneller werdenden Großstädten, lässt viele das Wandern wieder entdecken. Dazu ist das Wandern gut für den Kreislauf und das Herz aber belastet die Gelenke nicht so wie das Joggen oder ist so gefährlich für Bänder und Gelenke wie beispielsweise das Fußballspielen. Auch erlebt man die Natur und lernt sie und ihre Bewohner besser kennen, weil man unterwegs immer mal wieder auf einen kleinen Salamander oder einen Fuchsbau trifft, oder natürlich auch andere Tiere. Dazu kann man Pilze und Beeren finden, wenn man sich ein wenig auskennt. Für Kinder ein einziges Abenteuer.

Viele Menschen sehnen sich zurück nach dem Ursprung des Seins und nach einer Verbundenheit mit der Natur. Man erläuft sich ein Gelände oder eine Landschaft und das hat etwas mit der ursprünglichen Tätigkeit der Menschen als Jäger und Sammler zu tun, man legt Strecke zurück mit den eigenen Gliedmassen und nur so spüren sich viele Menschen wieder, die sich in der modernen Alltagswelt entfremdet fühlen. Gerade auch für ältere Menschen (aber nicht nur) steht auch ein kommunikativer Aspekt im Vordergrund. Denn beim Wandern kann man, anders als bei vielen Sportarten, auch miteinander reden. Das Wandern in Gruppen oder in der Familie fördert die Kommunikation, die doch an so vielen Orten verloren gegangen zu sein scheint. So ist das Wandern plötzlich im Zuge der allgemeinen Sehnsucht nach ökologisch nachhaltiger Lebensweise wieder in den Fokus auch von jungen städtisch geprägten Millieus gerückt.

Foto: Renate Tröße  / pixelio.de