Gesunde Ernährung bei Senioren

Keine Schonkost für Senioren, heißt die Devise. Fälschlicherweise wird oft immer noch angenommen, dass ältere Menschen sich grundlegend leichter ernähren müssen als junge. Dem ist nicht so, denn im Prinzip gelten für alle Alsterstufen die gleichen Regeln. Gesunde und abwechslungsreiche Ernährung garantiert ein vitales, fittes Leben. Genügend Vitamine, Mineralstoffe, und Wasser sind die Quintessenz eines rüstigen Best Ager.

Senioren kennen sich oftsehr gut aus in diesem äußerst wichtigen Bereich des täglichen Lebens. Eine Pflegeführungskraft aus einem Seniorenheim in Berlin stellt zum Thema Gesunde Ernährung fest, dass Senioren sich oft viel bewusster sind über die Auswirkungen guter Essgewohnheiten und deren Bedeutung, da sie ihren Körper besser kennen und darum wissen, ihm Gutes zu tun. Viele Fachmagazine informieren über den richtigen Weg, sich intelligent und nachhaltig zu ernähren.

Eine altersgerechte Ernährung sollte energiearm und nährstoffreich sein. Das heißt viel magere Milch und Fleisch, viel Obst und Gemüse, sowie Vollkornprodukte und Fruchtsäfte. Für Senioren ist es besser, 5-6 Mahlzeiten am Tag zu essen, anstatt 3 große, da so der Stoffwechsel besser funktioniert. Viel Bewegung an der frischen Luft hilft der Verdauung und dem generellen Wohlbefinden.

Zwei Portionen Rohkost pro Tag bringen gute Laune und Aktivität in den Alltag. Die gleiche Menge Milch oder Milchprodukte gehört auch in den Speiseplan. Fünf bis Sechs Scheiben Vollkornbrot, alternativ auch Müsli heben den Kohlehydrate und Ballaststoffspeicher immens an. Immer noch unterschätzt bei gesunder Ernährung ist der Fisch. Fisch ist mager, hat aber viele gesunde Fette und Mineralien. Pro Woche sind 2-3 Portionen davon ideal. Generell sollten Senioren eher vegetarisch leben, die Hauptmahlzeiten ausgeschlossen. Generell gilt immer: Qualität vor Quantität!, vor allem im Alter.

Gesunde Ernährung lebt nicht nur von dem Was allein, auch das Wie ist nicht zu unterschätzen. Wer sich Zeit nimmt beim Essen verdaut besser und kann Nährstoffe lukrativer aufnehmen. Eine appetitliche Anordnung des Essens schafft mehr Lust an der Speise. Täglich ist eine warme Mahlzeit ein Muss, auch warme Getränke oder Suppen tun jedem Best Ager gut.

Senioren haben oft das Problem, zu wenig zu trinken. Mindestens 1,5 bis 2 Liter pro Tag, sollten es sein. Durst kann übrigens antrainiert werden. Ausreichend Flüssigkeit ist einer der Grundpfeiler gesunder Ernährung.

Sich im Alter gesund zu ernähren ist nicht schwer, macht Spaß und hält länger fit!

Foto: Jerzy Sawluk  / pixelio.de

Plastische Chirurgie – ihre Aufgaben und Möglichkeiten

Anders als die Schönheitschirurgie beschäftigt sich die ästhetische Chirurgie und auch die plastische Chirurgie mit der Wiederherstellung oder Verbesserung von sichtbar gestörten Körperfunktionen und sichtbaren Körperformen und -teilen. Die Bezeichnungen plastische Chirurgie und ästhetische Chirurgie stammen aus dem Griechischen und stehen für Bilden, Formen und Gestalten, und das möglichst schön und ansprechend.

Anders als plastische und ästhetische Chirurgie setzt die Schönheitschirurgie keine körperlichen Deformationen voraus. Stattdessen beschäftigt sie sich vorzugsweise mit der Beseitigung von Alterserscheinungen oder mit der Nachbildung von gängigen Schönheitsidealen. Sie bedient Wünsche in Sachen Optik, die dem subjektiven Empfinden des Patienten entsprechen.

Plastische Chirurgie und ihre Aufgaben

Die plastische Chirurgie hat im Gegensatz dazu eine andere Daseinsberechtigung, nämlich die, insbesondere Menschen zu helfen, die zumeist durch Unfälle, durch Verbrennung und Krankheit oder auch durch körperliche Misshandlung optisch verändert oder entstellt sind.

Die plastische Chirurgie gliedert sich in verschiedene Hauptrichtungen, zu denen unter anderem die rekonstruktive Chirurgie, die Verbrennungschirurgie und die Handchirurgie gehören. In der Schönheitschirurgie basieren Eingriffe auf dem Wunsch des Patienten und haben keine medizinische Notwendigkeit. Im Volksmund heißen sie auch Schönheitsoperationen und haben eine subjektive Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes zum Ziel.

Ein Teilbereich der plastischen Chirurgie – rekonstruktive Chirurgie

Wie der Name schon preisgibt, beschäftigt sich die plastische Chirurgie und hier insbesondere der Teilbereich der rekonstruktiven Chirurgie mit der operativen Wiederherstellung von verlorengegangenen Körperfunktionen und Körperformen, beispielsweise als Folge von Verletzungen, Verbrennungen und Entfernen eines Tumors oder auch zur Korrektur von Fehlbildungen. Typische Operationen im Bereich der rekonstruktiven Chirurgie sind die Verpflanzung von Nerven oder auch Sehnenumlagerungen, die mit Hilfe der Mikrochirurgie durchgeführt werden.

Die Verbrennungschirurgie als wichtige Säule der plastischen Chirurgie

Die plastische Chirurgie hat eine weitere Säule, nämlich die Verbrennungschirurgie. In darauf spezialisierten Verbrennungszentren werden bei ausgedehnten Verbrennungen nach Sicherstellung lebensnotwendiger Funktionen die Auswirkungen und Folgen der Verbrennungen, beispielsweise Narbenbildung, behandelt, oder Operationen durchgeführt, sofern eine mikrochirurgische Gewebeübertragung erforderlich ist.

Plastische Chirurgie beinhaltet auch das Spezialgebiet Handchirurgie, das fachlich auch die Unfallchirurgie und die Orthopädie berührt. Themen der Handchirurgie sind Erkrankungen der Hand und des Unterarms, wozu auch Verletzungen und Fehlbildungen gehören. Ebenso wie bei der rekonstruktiven Chirurgie kommt auch hier die Mikrochirurgie zum Einsatz, die einen wesentlichen Anteil bei Replantationen hat.

Foto: Martin Büdenbender  / pixelio.de

Bio, Öko und Konsorten – Was bedeutet das?

Man findet eigentlich kaum noch ein Produkt, das nicht mit dem Prädikat „umweltfreundlich“ oder „ökologisch“ ausgezeichnet und vermarktet wird. Denn die Gunst und die Aufmerksamkeit der meisten Konsumenten bekommt man nur noch so. Fast jedes Unternehmen, gerade aus der Lebensmittelbranche möchte das Thema Umweltschutz auf seinen Fahnen geschrieben wissen und dies auch mit einem Label den Konsumenten gegenüber dokumentieren.

Das, was irgendwann einmal mit kleinen Bioläden in den grossen Städten angefangen hat, ist also mittlerweile ein Geschäft geworden. Da stellt sich natürlich die Frage, ob wir vielleicht mittlerweile von einer Label-Flut überspült werden und gar nicht mehr wissen, ob wir da auch seriös informiert werden und ob all diese Öko-Labels auch glaubwürdig sind. Hier sollen die bekanntesten der grossen und auch glaubwürdigen Labels vorgestellt werden.

2001 wurde das staatliche Bio-Siegel eingeführt. Es steht für „eine kontrollierte Erzeugung und Herstellung von Bio-Produkten“. Mit dem Bio-Siegel können nur Produkte gekennzeichnet werden, die Lebensmittel sind. Die Zutaten der verarbeiteten Agrarerzeugnisse müssen zu 95 Prozent aus ökologischem Landbau stammen. Derzeit nutzen rund 3.500 Unternehmen das Bio-Siegel auf über 56.000 Produkten.

Seit dem 1. Juli 2010 gibt es das Logo mit dem “Euro-Blatt”. Es ist das europäische Biosiegel. Es muss auf allen verpackten Bioprodukten abgebildet sein, die in einem EU-Mitgliedstaat hergestellt wurden und die notwendigen Normen erfüllen. Neben dem Blatt muss auf dem Etikett noch die Herkunftsangabe und der Code der Kontrollstelle aufgeführt sein. Das deutsche Bio-Siegel und andere Logos dürfen zusätzlich abgebildet werden.

Für Fisch gibt es auch einen Nachhaltigkeitsnachweis. Der Marine Stewardship Council, MSC,  wurde 1997 von der Umweltorganisation WWF und dem Lebensmittelkonzern Unilever gegründet. Ziel ist es, die Überfischung der Meere zu vermeiden. Das MSC-Siegel erhalten Fangbetriebe, deren Erzeugnisse den MSC-Umweltstandard für nachhaltige Fischerei erfüllen. Eine unabhängige Stelle muss das umweltgerechte Verhalten bestätigen. Inzwischen tragen in weltweit 45 Ländern mehr als 2.500 Fischerzeugnisse das blau-weiße MSC-Logo.

Das Demeter Bio-Siegel garantiert eine biologisch-dynamische Wirtschaftsweise nach strengen Richtlinien in der Tradition des Anthroposophen Rudolf Steiner. Die ganzheitlichen Demeter-Richtlinien gehen über die EU-Bio-Verordnung hinaus: Verzicht auf synthetischen Dünger, chemische Pflanzenschutzmittel und künstliche Zusatzstoffe in der Weiterverarbeitung. Das Futter für Tiere von Demeter-Bauern muss zu 100 Prozent biologisch sein, die Hälfte des Futters muss vom eigenen Hof stammen. Es ist auch nicht erlaubt, dass nur ein Teil der Hofproduktion Bio ist.

Mit über 50.000 Bauern weltweit ist Naturland der international größte Verband bei der Zertifizierung von Bio-Produkten. Naturland-Bauern und -Verarbeiter arbeiten nach ökologischen Standards, die strenger sind als die Anforderungen der EU-Öko-Verordnung. Gentechnik ist verboten, Altlasten im Ackerboden müssen beseitigt werden und von 48 Zusatzstoffen (EU) sind nur 21 erlaubt. Zudem gibt es spezielle Sozialrichtlinien.

Auch für Wein gibt es ein Biosiegel. Es heisst Ecovin und wurde 1985 gegründet und ist der weltweit größte Zusammenschluss ökologisch arbeitender Weingüter. 210 Mitgliedsbetriebe bewirtschaften etwa 1.300 Hektar Rebfläche in zehn deutschen Anbaugebieten (Stand 2010). Die Winzer verzichten auf Kunstdünger und setzen nur organische Dünger ein. Zum Schutz vor Schädlingen und Krankheiten setzen die Winzer auf pflanzenstärkende Mittel und widerstandsfähige Rebsorten.

Foto: Barbara Eckholdt  / pixelio.de

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