Olivenöl als Delikatesse

Der Olivenbaum ist das Wahrzeichen des Mittelmeers und gehört zu einer uralten Kultur. Mehr als 90 Prozent der Weltproduktion von Olivenöl stammen aus dem Mittelmeerraum.
Olivenöl ist eine Delikatesse, ein kostbarer Saft. Wie beim Wein gibt es eine große Vielfalt an Sorten und die Verarbeitung wird immer sorgfältiger und liebevoller betrieben. Wer viel Olivenöl konsumiert, lebt anscheinend länger. Nicht umsonst spricht man in diesem Zusammenhang von der Mittelmeer-Diät. Olivenöl ist ein Cocktail von gesunden Stoffen, zum Beispiel Antioxidantien, Polyphenole und ungesättigte Fettsäuren. Aus unserer Küche ist es mittlerweile nicht mehr wegzudenken: Olivenöl gibt vielen Gerichten den letzten Schliff, das gewisse Etwas.
Hauptsache ist die Qualität.  Wie beim Wein wird auch beim Olivenöl immer mehr darauf geachtet, und in den nächsten Jahren werden immer mehr Produkte der Spitzenklasse den Markt erobern.

Der Öl- oder Olivenbaum ist eine der ältesten uns bekannten Kulturpflanzen. Seine Blätter und Früchte enthalten Oleuropaein mit blutdrucksenkender Wirkung. Weitere Inhaltsstoffe des Olivenöls sind Chlorophyll, Carotin, Lecitin (ein natürliches Antioxidans, welches die Verbrennung von Fett, Zucker und Protein beeinflusst), Polyphenole (ebenfalls Antioxidantien), sowie Vitamin A, E und D. Der größte Wert aber liegt in der Wirkung auf das Herz und die Blutgefäße: Olivenöl hat wegen seines hohen Gehalts an einfach ungesättigten Fettsäuren eine optimale Wirkung auf den Cholesterin-Spiegel -  Es schützt somit Herz und Kreislauf und senkt den Blutdruck. Olivenöl ist leicht verdaulich und wirkt nährend und hilfreich für die Knochen vor allem bei Kleinkindern, denn es unterstützt das Knochenwachstum; es ist das einzige Fett, das die Knochendichte im Erwachsenenalter fördert und beugt somit Osteoporose vor, nährt die Muskulatur, lindert Gelenkschmerzen und wirkt antirheumatisch. Auf der Haut wirkt es entzündungshemmend, heilungsfördernd und desinfizierend. Außerdem schützt es die Magenschleimhaut und reduziert überschüssige Magensäure. Olivenöl erleichtert die Verarbeitung schwer verdaulicher Stoffe, indem die enthaltene Ölsäure diese für den Darm aufschließt. Olivenöl kann im Gegensatz zu anderen Fetten und Ölen auf Höchsttemperaturen erhitzt werden, ohne sich in seinem chemischen Aufbau zu verändern.

Aber Olivenöl ist nicht nur zum Essen da, es hilft auch als Kosmetik bei trockener Haut! Schon Kleopatra soll ihr blendendes Aussehen dem Olivenöl verdankt haben! Bis heute ist es aber ein beliebter und wirkungsvoller Inhaltsstoff für natürliche Kosmetik und Massageöle. Es schützt die Haut, wirkt antientzündlich und verhilft trockener, rissiger Haut zu mehr Feuchtigkeit und Glätte. Der einzige Nachteil von Olivenöl: es hat einen starken Eigengeruch und bildet wegen seiner Schwere auf der Haut einen satten und lange anhaltenden Fettfilm. Bei Kleopatra hat der aber offensichtlich niemanden gestört…

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Foto 2: Helmut Krückel / PIXELIO

Sollen wir noch Fleisch essen?

Der moderne Mensch hat es nicht leicht. Er darf nicht mehr, was er eigentlich möchte. Er trinkt Kaffee ohne Koffein, hat virtuellen Sex im Internet, muss Bier ohne Alkohol trinken und isst Fleisch ohne Fett. Was wir Menschen uns über Jahrhunderte mühsam aufgebaut haben, nämlich dass wir Fleisch schlemmen dürfen, dass es nicht nur am Sonntag Fleisch gibt, dass wir uns das gute tierische Fett reinziehen und so unsere Reserven aufbauen, dass soll jetzt alles falsch sein wenn nicht gar schädlich und den Planeten zerstören. In ein paar Jahren haben wir aus einer Tugend eine Krankheit gemacht. Arme wollten sich ebenfalls Fleisch gönnen können und jetzt wo sie es können, sollen sie es nicht mehr dürfen.

Die Entwicklung des Fleischkonsums zeigt, dass Menschen mit einem höheren Einkommen heute weniger Fleisch essen als Menschen mit einem niedrigen Einkommen. Wird Fleisch essen in ein paar Jahren ebenso absurd sein wie Rauchen, Autofahren und Öl verbrennen? Die Umkehrung der Verhältnisse hat schon begonnen. Generell steigt der Fleischkonsum mit dem Einkommen, bei uns in den letzten 40 Jahren um 40%. Weltweit ist der Anstieg ähnlich.

Doch innerhalb der Industrienationen scheint nach einer Zeit des ungebremsten Wachstums nun die Entwicklung wieder in eine andere Richtung zu laufen. Während ungebildetere und einkommensschwache Schichten von immer billigerem Fleisch profitieren und ihren Konsum erhöhen, verringern ihn gebildetere und einkommensstarke Schichten gerade wieder. Beziehungsweise weichen aus auf biologisch und artgerecht gehaltene Tiere und somit teureres Fleisch, welches wieder nur zu speziellen Anlässen gegessen wird.

Die ökologischen Folgewirkungen des gestiegenen Fleischkonsums haben nicht nur viele Vegetarier geschaffen sondern auch den Konsum vieler Menschen bewusster gestaltet. Denn die Verstärkung des Treibhauseffektes und die damit einhergehende Erd-Erwärmung hat ihre Ursachen nicht nur in der Verbrennung fossiler Brennstoffe sondern auch in der weltumfassenden Entwaldung für die Land- und Viehwirtschaft. Treibhausgase wie Methan werden in der Erdatmosphäre angereichert. Es ist eine gefährliche Entwicklung, die bald nicht mehr umkehrbar ist.

Wohl dem der angesichts solcher Szenarien noch genüsslich sein herrliches, saftiges Steak essen kann. Genuss ohne Reue ist etwas wunderbares und wir Menschen müssen es uns wieder zurückerkämpfen, sonst droht uns eine freudlose Plastikwelt. Wir müssen die Balance wieder finden, aus genussvollem Fleischessen mit Bewusstsein für die Herstellung und den Konsum und dem Schutz unseres Planeten. Denn sonst wird uns irgendwann jemand das Fleischessen ganz verbieten und dann wird es wohl schon zu spät sein.

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Kann Fast Food gesund sein?

Die Frage, ob Fast Food immer ungesund sein muss, kann man mit einem klaren Nein beantworten werden. Beim Fast Food kommt es, wie bei allen Nahrungsmitteln, darauf an, die richtige Wahl zu treffen. Es gibt eine Menge gesunden Fast Foods, das nicht weniger über wichtige Inhaltsstoffe verfügt als ein selbst gekochtes Essen. Wenn man beim Fast Food darauf achtet, dass gesunde und frische Nahrungsmittel verarbeitet werden, ernährt man sich auch mit Fast Food durchaus gut und Pizza bestellen kann gesund sein.

Ein besonders hochwertiges Nahrungsmittel auf der Fast Food Schiene ist beispielsweise ein Döner, welcher alle Beilagen enthält, die eine hochwertige und gesunde Mahlzeit ausmachen: Salat, Fleisch und Brot. Ebenso gesund ist Pizza, die generell nur aus frischen Zutaten besteht. Eine gute Pizza ist eine vollwertige Mahlzeit, die tierische und pflanzliche Eiweiße in ausgewogener Menge enthält. Dabei muss es aber nicht immer die fettige Salamipizza – eine vegetarische Pizza ist auch sehr lecker.Gleiches gilt für den Genuss von Pasta in allen Ausführungen. Man muss nicht immer selbst kochen, sondern kann durchaus auf das vielschichtige Angebot von Fast Food Ketten oder dem Online-Lieferdienst zurückgreifen, ohne befürchten zu müssen, dass die gesunde Ernährung auf der Strecke bleibt.

Fast Food muss aber nicht unbedingt von einer Fast Food Kette kommen, sondern kann auch problemlos zu Hause selbst gemacht werden. Der Begriff Fast Food wird immer mit Burger Ketten oder einem Imbiss in Verbindung gebracht, was aber der eigentlichen Bedeutung der Bezeichnung keinesfalls gerecht wird. Fast Food heißt nichts anderes, als schnelles Essen. Es handelt sich also um ein Essen, welches keine lange Zubereitungszeit erfordert und schnell auf den Tisch kommt.

Viele Rezepte für Fast Food lassen sich im Internet oder speziellen Fast Food-Kochbüchern finden. Bei der Zubereitung ist immer darauf zu achten, dass man auf frische Zutaten zurückgreift. Gesundes Gemüse, Salat und hochwertiges Brot, Nudeln oder auch Obst, können zur Zubereitung von gesundem Fast Food eingesetzt werden. Eine vegetarische Pizza aus Vollkornteig, die Vollkornnudeln mit fettarmen Hähnchenstreifen oder auch ein selbstgemachter Burger aus ausgewählten Zutaten – so kann man Fast Food auch öfter mal genießen. Einzig auf die Qualität muss dabei geachtet werden.

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Herbst – Zeit der Erkältungen

Aber, was ist eigentlich eine Erkältung? Im Alltags-Sprachgebrauch sprechen wir von einer  Erkältung wenn die Nase läuft, der Hals kratzt und uns ein Husten plagt. Kommt Fieber dazu, nennen wir das dann schnell Grippe. Was wir aber Erkältung nennen, heißt eigentlich “unkomplizierte Infektion der oberen Atemwege”. Und was wir Grippe nennen, heißt bei Ärzten “grippaler Infekt”. Egal wie es heißt, wir wollen es nicht haben – wie schützt man sich davor?

Erwachsene haben durchschnittlich zwei- bis viermal pro Jahr eine Erkältung, Kinder noch öfter. Ausgelöst werden diese Krankheiten durch Viren; mehr als 200 verschiedene Virustypen kommen in Betracht. Dazu zählen vornehmlich Rhinoviren, aber auch Corona-, Adeno- und Respiratory-Syntical-Viren. Husten, Schnupfen und Heiserkeit heilen meist von selbst aus. Anders die echte Grippe, die Influenza. Sie kann mit lebensgefährlichen Komplikationen einhergehen und sogar tödlich verlaufen. Jährlich sterben hierzulande mehrere Tausend, meist alte und kranke Menschen daran. Die echte Influenza bricht meist plötzlich aus, sie ist verbunden mit hohem Fieber, Husten und Gliederschmerzen.

Erkältungserreger lauern überall: im Bus, im Büro, im Supermarkt und im Kindergarten. Sie schwirren in der Luft herum, umgeben von kleinsten Tröpfchen menschlichen Sekrets, daher der medizinische Begriff “Tröpfcheninfektion”. Beim Husten schleudert ein Infizierter die Viruspartikel mit einer Geschwindigkeit von 900 Kilometer pro Stunde in seine nähere Umgebung. Die Viren haften über Stunden an den angehusteten Gegenständen. Oder sie gelangen beim Niesen auf die Hände und werden anschließend auf Türklinken oder in Handtücher abgestreift. Dort überleben sie einige Stunden. Werden sie direkt beim Händeschütteln weitergereicht, haben die Erreger einen Zwischenschritt gespart. Ist das Immunsystem stark genug, wehrt es die Viren ab. Ist die Immunabwehr aber geschwächt und die Anzahl der Keime sehr groß, können die Erreger leicht über die Schleimhaut der Nase oder des Rachens ins Körperinnere vordringen. Wie gut oder schlecht unser Abwehrsystem die Invasion der Keime bekämpfen kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab: von der körperlichen Verfassung und von der psychischen Konstitution. Beides wird durch unsere Lebensweise, unsere Ernährung und durch unseren Stress beeinflusst.

Vor allem in der kälteren Jahreszeit plagen sich viele Menschen mit grippalen Infekten. Doch Kälte und Nässe sind nur Mittäter: Sie schwächen die Abwehr, weil sie die Durchblutung der Nasenschleimhaut vermindern. Leichtes Spiel haben die Keime auch in überheizten geschlossenen Räumen: Die warme Luft trocknet die Schleimhäute aus und beraubt sie so ihrer Wehrhaftigkeit.

Sind die Erreger erst mal im Körperinneren angelangt, hilft nur eines: Gönnen Sie Ihrem Körper Ruhe, auf dem Sofa oder im Bett. Trinken Sie viel heißen Tee und schlafen Sie viel. Das hilft dem Abwehrsystem, die Eindringlinge erfolgreich zu bekämpfen. Lassen Sie sich bedienen, lassen Sie Ihr Essen kommen! Zum Beispiel eine Hühnersuppe! Dieses alte Rezept hilft schon seit hunderten von Jahren gegen Infekte. Ergänzen Sie Ihre Suppe vom Delivery Hero mit Ingwer und Sie werden Ihrem Immunsystem etwas Gutes tun. Beim Delivery Hero gibt es noch mehr gutes Essen für Ihre Gesundheit.

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Ist Milch trinken gesund?

Man möchte ja meinen, Milch sei ein weisses Getränk, das uns die Natur geschenkt hat, um gesunde Stoffe damit aufzunehmen. Aber Milch ist viel mehr ein schwarz-weiss Getränk, um das unter Wissenschaftlern ein erbitterter Streit tobt, der komplett unversöhnlich ist.

Ist also Milch ein Muntermacher und schützt mit seinem Kalzium vor brechenden Knochen? Oder führt das Milchtrinken zu Allergien, Magenverschleimung und höherem Krebsrisiko?

Einfach ist diese Frage nicht zu beantworten. Fakt ist allerdings, dass Milch schon lange kein Naturprodukt mehr ist. Ab den 60er Jahren wurde Milch zu einem industriell verarbeiteten Nahrungsmittel. Kühe werden zu Hochleistungsmaschinen hochgezüchtet, die Milch ist wärmebehandelt und homogenisiert.

Unbestreitbar ist aber auch, dass in der Milch viel Gutes steckt:
Aminosäuren, Kalium, Magnesium, Jod, fettlösliche Vitamine und viel Kalzium. Gerade das Kalzium ist unentbehrlich für die Knochen und Zähne aber auch die Muskeln. Gerade das Kalzium können wir aber auch durch grünes Blattgemüse wie Brokkoli, Kohl aber auch durch Feigen, Mandeln und Sesam zu uns nehmen. Auch gibt es kalziumhaltiges Mineralwasser.

Die Merkwürdigkeit, dass wir Milch von anderen Säugetieren trinken nachdem wir der Mutterbrust entwöhnt sind, ist tatsächlich vorhanden. Kein anderes Säugetier tut dies. Und es gibt deshalb Studien, dass fremde Milch bei Kleinkindern Allergien auslösen kann, die manchmal im Kleinkindalter wieder weggehen, aber auch bis ins Erwachsenenalter für Schnupfen, Ekzeme, Mittelohrentzündungen und Heuschnupfen sorgen können.

Damit ist nicht die Lactose-Unverträglichkeit gemeint, die auf ein fehlendes Enzym bei ca. 15% der Erwachsenen zurückzuführen ist, sondern Allergie auf fremde Milch. So ist Milch trinken eine komplizierte Sache geworden. In asiatischen Ländern ist der Milchkonsum erheblich geringer und man findet zu diesem Thema eine riesige Anzahl von Studien, die beide Ansichten erhärten können.

In Deutschland ist die Milchindustrie jedenfalls sehr stark in ihrer Lobbyarbeit, so dass Milch immer noch das Image von Gesundheit trägt. Schlussendlich muss jeder Mensch auf seinen Körper hören und die Signale richtig deuten, die auf Milchunverträglichkeit oder Allergien hinweisen. Kalzium jedenfalls bekommt man auch anderswo genug.

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Was macht eine ausgewogene Ernährung aus?

Was bedeutet eigentlich das mittlerweile sehr populäre Wort ausgewogen? Was sollte man wirklich essen und was sollte man meiden?

Es ist wirklich nicht leicht heutzutage. Anstatt, dass wir essen, was uns Spaß macht, dass wir auf unseren Appetit vertrauen und auf unsere natürlichen Bedürfnisse hören, müssen wir geradezu wieder lernen, richtig zu essen. Wir müssen lernen, zu erkennen, was gut ist für uns und was nicht.

Dabei kann uns die Ernährungspyramide helfen:
Dies ist eine grafische Darstellung von Lebensmitteln, die wir zu uns nehmen sollten. In der Darstellung werden die verschiedenen Lebensmittel dargestellt und wie viel wir davon essen sollten. So stehen die Dinge, die wir viel essen und trinken sollten am Fuß oder Sockel der Pyramide und Lebensmittel, die wir sparsam zu uns nehmen sollten an der Spitze. So sieht man auf einen Blick, wie die Dinge in einem Verhältnis zueinander stehen.

Die Ernährungspyramide hat in den letzten Jahren verschiedentlich gewandelt, heute ist die 2005 herausgegebene Ernährungspyramide der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) maßgebend.

Jetzt hat im untersten Segment Gemüse und Obst zusammen die kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln als größte Lebensmittelgruppe verdrängt hatten: 30% Kohlenhydrat-Gruppe, 26% Gemüse, 17% Obst, 18% Milchprodukte, 7% Tierische Proteine (Fleisch, Fisch, Ei etc.), 2% Öle und Fette.

Das bedeutet also, dass wir neben Kohlenhydraten wie Brot, Kartoffeln, Nudeln natürlich viel Obst und Gemüse essen sollten. Jeden Tag mehrmals Salat, Gemüse oder Früchte. Viel Wasser trinken, vor allem Mineralwasser, welches auch noch ausgeschwitzte Mineralstoffe ersetzt. Milchprodukte wie Käse und Joghurt stellen auch eine relativ große Gruppe, die jeden Tag konsumiert werden sollte. Unbehandelte Milch ist dagegen wieder ein anderer Fall. Tierische Eiweiße, also Proteine, sollten nicht jeden Tag gegessen werden. Also höchstens zwei bis dreimal pro Woche Fleisch, dazu drei Eier pro Woche. Öle und Fette stellen die kleinste Gruppe, zusammen mit den Süßigkeiten.

Ernährungsphysiologisch empfehlenswert sind also etwa Obst, Gemüse, Fisch, fettarme Milchprodukte, fettarmes Fleisch, Rapsöl, Trink- und Mineralwasser. Als weniger wertvoll gelten unter anderem Energydrinks, Limonaden, Süßigkeiten, Schmalz, Butter, Eier oder fettreiche Fleischwaren. Diese Lebensmittel sollten laut DGE nur wenig verzehrt werden. Wenn man dies beherzigt und noch dazu ein wenig Sport treibt, dann sollte man sich ausgewogen ernährt haben. So sinkt nicht nur das Risiko für Übergewicht sondern man bleibt auch fit und tut etwas für sein Herz.

Wie in vielen anderen Lebensbereichen auch, gilt es bei der Ernährung, das rechte Maß zu finden – passend zum jeweiligen Alter, Energiebedarf und Gesundheitszustand. Jeder Mensch ist  und isst verschieden. Mit einer sinnvoll zusammengestellten Ernährung (ohne Kalorientabelle!) kann das Wunschgewicht erreicht und langfristig gehalten werden.

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Warum ist Fisch gesund?

Die Beantwortung dieser Frage kann einfach oder etwas komplizierter sein. Die einfache Antwort ist, man kann schon sagen, dass Fisch gesund ist, allein schon dadurch, dass man kein Fleisch isst, wenn man Fisch isst.

Fisch ist leichter, hat weniger Fett und wichtige Inhaltsstoffe, die für den Menschen gesund sind, und die er in dieser Qualität und Quantität nur durch den Fisch erhält. So erfreut sich Fisch immer größerer Beliebtheit, gerade als Alternative zum Fleisch, das viele Menschen nicht mehr bedenkenlos essen können und wollen.

Fisch liefert uns viele wertvolle Nährstoffe:
So gibt es im Fisch viele verschiedene Vitamine, es gibt im Fisch die so wichtigen Omega-3-Fettsäuren, es gibt hochwertige Proteine, also leicht verdauliche Eiweiße. Die Fette, die im Fisch sind, sind gute Fette. Die Omega-3-Fettsäuren haben vielfältige Wirkungen, so beugen sie Herzrhythmusstörungen vor, helfen bei Entzündungen im Gewebe, sind gut für die Immunabwehr und ganz allgemein wichtig für Menschen mit Herzproblemen.

Durch das regelmäßige Essen von Fisch kann man sich viele teure Vitamintabletten sparen!

Vor allem die Vitamine A und D, aber auch B-Vitamine sind reichlich vorhanden im Fisch! Dazu hilft Fisch einem eventuellen Jodmangel vorzubeugen. Denn Jod ist fast nur in Seefisch in so hoher Dosis vorhanden, wie es der Mensch braucht, um Erkrankungen der Schilddrüse vorzubeugen.

Dies sind also viele Argumente für Fisch. Aber es gibt noch mehr. Denn natürlich schmeckt Fisch auch lecker und wird im Allgemeinen auch nicht mit schweren Soßen und extrem sättigenden Beilagen serviert. Auch dies ist ein Grund, dass viele Menschen Fisch so mögen. Nach einer Fischmahlzeit fühlt man sich eher selten so gesättigt, wie nach einem traditionell zubereiteten Fleischgericht, mit Knödeln und brauner Soße. So spielen neben den ernährungsphysiologischen Aspekten eben auch solche Gründe eine Rolle, dass gerade Frauen und Sportler so gerne Fisch essen. Ein Lachsfilet mit frischem Salat ist ein sehr gesundes und auch noch schmackhaftes Essen.

Ein weißes Fischfilet, gedünstet und mit Spinat oder jungen Kartoffeln angerichtet, kann ein tolles Gericht sein, auch geeignet als Alternative zu Hühnchen. Wer es gerne etwas fester und herzhafter mag, der wird zu Thunfischsteaks greifen. Denn diese haben eine Textur, die Fleisch sehr nahe kommen, man kann sie auch grillen und mit schwarzem Pfeffer und grobkörnigem Salz würzen und so ist dies ein herrliches Essen für einen Sommerabend.

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Was macht ein gesundes Frühstück aus?

Schon Oma sagte immer, man sollte nicht mit leerem Magen aus dem Haus und das Sprichwort „Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler“ sagt ja im Prinzip das Gleiche aus: Frühstücke gut! Aber damit ist nicht nur die Menge gemeint, wer also jeden Tag Spiegeleier mit Würstchen futtert, der darf sich irgendwann nicht über seine Figur beschweren, aber wer immer ohne gefrühstückt zu haben aus dem Haus geht, der wird auch irgendwann ernste Probleme bekommen. Aber warum ist das so und: was macht eigentlich ein gesundes Frühstück aus? Sicher wichtig ist neben der Ernährungsseite sicher auch eine psychologische Seite: Denn wer sich morgens Zeit nimmt in den Tag zu starten, wer seinem Körper morgens schon etwas Gutes tut, ihn richtig behandelt und wichtig nimmt, der wird sich auch tagsüber nicht zu sehr stressen. Denn Stress ist einer der Hauptgründe für schlechte Ernährung. Und das ist ja auch nachvollziehbar. Immer mehr Menschen sind in ihrem Beruf einem starken Druck ausgesetzt, habe immer weniger Zeit für Pausen und damit auch für gesunde Ernährung. So setzt sich eine Kreislauf in Gange, aus dem nur schwer auszubrechen ist. Aber gut kann man auf jeden Fall mit einem gesunden, vollwerten und leckeren Frühstück anfangen, seine Ernährung umzustellen. Denn wer morgens gut isst, der wird länger fit sein, der wird nicht in Heisshunger verfallen, der wird keinen Blutzuckerabfall erleben, der ihn in die nächste Würstchenbude rennen lässt. Der wird gut und fit bis zum Mittag arbeiten können, bis er wieder etwas leckeres essen kann.

Wichtig ist sicher, dass man zum Frühstück Vollkornprodukte isst. Denn diese sind einfach gesunder und halten das Energielevel länger oben als Weissmehlprodukte. Dazu ein guter Käse und gute Butter ist sicher nicht verkehrt. Wer aber lieber Müsli essen mag, der kann sich sehr gut ernähren. Einfach ein gutes Joghurt, ein leckeres Vollkornmüsli und ein paar Saisonfrüchte hineingeschnibbelt und schon hat man ein gutes, gesundes und leckeres Frühstück. Und das ist auch nicht teuer, denn Biojoghurt und Müsli gibt es auch beim Discounter zu kaufen. Es macht also Sinn beim Einkaufen die Augen aufzuhalten.

Natürlich ist eigentlich Kaffee nicht besonders gesund. Aber vielen Menschen fällt es schwer, auf ihren Morgenkaffee zu verzichten. Das ist auch nicht so schlimm, falls der Kaffeekonsum nicht übertriebene Formen annimmt. Aber ab und zu einen grünen Tee probieren ist auch nicht verkehrt. Dieser ist sehr viel gesünder, schmeckt lecker und macht auch wach, das ist nur eine Frage der Gewohnheit. So gestärkt lässt sich der (Arbeits-)Tag gut an und man kann sich auf Sonntags freuen, wo man dann all die leckeren Sachen wie Rührei mit Speck essen kann!

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Auf welche Inhaltsstoffe soll ich beim Einkaufen achten?

Einkaufen scheint es, ist mittlerweile eine Wissenschaft geworden. Die Supermärkte sind voll und überall klebt das Logo „Bio“ oder „gesund“ drauf. Was wir einkaufen sollen, ist schwierig. Die Verlockungen lauern an jeder Ecke, jeder möchte sich gesund ernähren und keine Fehler machen.

Die radikale Theorie zu diesem Thema sagt, es ist im Grunde genommen ganz einfach: Nur natürliche, ganze, nicht verarbeitete Produkte kaufen, dann erübrigt sich die Inhaltsstoffe-Leserei sowieso. Das meint, eine Tomate ist eine Tomate, Butter ist Butter und ein Fisch ist ein Fisch. Verarbeitet Lebensmittel sind also zu meiden. Alles was verarbeitet ist, ist nicht mehr natürlich, musste irgendwie haltbar gemacht werden und ist deshalb ungesund. Mit dieser Theorie ist eigentlich das Einkaufen sehr einfach. Denn man kauft ein und kocht dann selber.

Möchte man aber auch verarbeitete Lebensmittel kaufen, also fertige Salate, fertige Suppen, Marmeladen, Frischkäsezubereitungen, fertige Pastasaucen und noch viel mehr, was die Nahrungsmittelindustrie bereithält, dann wir die Sache schon komplizierter. Sicher sollte man darauf achten, mit was für Zusatzstoffen die Produkte versehen sind. Gerade Konservierungsmittel müssen angegeben werden und sind nicht gerade gesund. Aber auch der Zusatz von Zucker kann mitunter erheblich sein. Gerade in Marmeladen, Fertig-Saucen, Schokolade und Milchspeisen ist manchmal der Anteil an Zucker extrem hoch. Ein Joghurt oder ein Sahnedessert kann dann schnell ungesund werden, auch wenn das Gegenteil drauf steht.

Aber es gibt natürlich nicht nur schlechte Inhaltsstoffe, die vermieden werden sollten, sondern es gibt natürlich auch gute, die wichtig sind für den Körper!

So sind Vitamine schlicht unabdingbar für den Menschen:

Die Vitamine B1 und B2 sowie das berühmte Vitamin C fördern wichtige Wachstumsprozesse, sind an vielen Stoffwechselaktivitäten beteiligt und stärken das Immunsystem. Besonders günstig für gutes Sehen in der Nacht und den Aufbau der Schleimhäute ist Beta-Karotin, eine Vorstufe des Vitamin A.

Aber auch Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor sind sehr wichtig. Sie unterstützen den Wasserhaushalt im Körper, liefern wichtige Bausteine für den Aufbau von Knochen und Zähnen und regen den Energiestoffwechsel an.

Nach Vitaminen und Mineralstoffen sollte man also Ausschau halten im Supermarkt und Zucker, E-Zusatzstoffe, Dickungsmittel, Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker sollte man besser meiden. Inhaltsstoffe sind oft sehr klein gedruckt auf den Packungen angegeben, das kann das Einkaufen etwas mühsam gestalten, aber es lohnt sich, denn so kann man gut sehen, wo und in welchen Lebensmitteln Gutes und wo Schlechtes verborgen ist. Es lohnt sich, der Gesundheit und der Freude am Essen zu Liebe.

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Schokolade – Die Lust auf Süßes

Man könnte ja manchmal meinen, in der Schokolade seien süchtig machende Stoffe, die wir manchmal dringend benötigen und ohne die es nicht weiterzugehen scheint. Die Lust auf Süsses wird mit nichts so sehr verbunden wie mit Schokolade. Und in der Tat sind in der Schokolade Stoffe, die wir wollen, aber dazu später.

Der Name Schokolade geht auf das Azteken-Wort Xoclatl zurück. Die Mayas und die Azteken kannten die Schokolade und verwendeten sie für spezielle Zeremonien. Dort, in Mexiko, fand sie dann auch Cortés und brachte sie 1528 nach Europa, wo sie als erstes am spanischen Hof gegessen und getrunken wurde. Allerdings erst mit Zucker vermischt, denn ohne war sie den Europäern zu wenig süss. Die Österreicherin Maria Theresia von Spanien, Ehefrau des Sonnenkönigs Ludwig 14., der neben ihr bekanntlich viele Mätressen hatte, trank in ihrer Einsamkeit am Hof von Versaille viel Schokolade worauf sie schlechte Zähne bekam. Sie kann also als erstes weibliches Opfer der psychisch vermeintlich stabilisierenden Schokoladensucht bezeichnet werden.

Später wurde dann erst das Verfahren entdeckt, den Kakao-Bohnen die fette Kakaobutter zu entziehen, worauf die Schokolade süsser und geschmeidiger wurde und ihren Siegeszug um die Welt antrat.

Heute ist Schokolade ein raffiniert hergestelltes Genussmittel, das es in allen Varianten, Preisstufen und Geschmacksrichtungen gibt. Heute ist vor allem die Bitterschokolade mit Pfeffer und Cayennearomen sehr in Mode. Gemeinsam ist allen, dass sie den Menschen offensichtlich glücklich machen. Dies aber nicht nur, weil sie so gut schmeckt, sondern auch wegen bestimmter Inhaltsstoffe. Chemisch sind diese dem Koffein ähnlich und wirken auf den Organismus mild, anregend und stimmungsaufhellend. Dieser Effekt ist aber nicht nur durch die Inhaltsstoffe wissenschaftlich erklärbar, sondern muss auch psychische Ursachen und Gründe haben.

Die andere Seite der Medaille der Schokolade ist aber leider, dass der grösste Produzent von Kakaobohnen heutzutage, also des Rohstoffes aus dem in Europa Schokolade hergestellt wird, die Elfenbeinküste, ungefähr 200 000 Kinder in teilweise Sklavenarbeit beschäftigt, um die Kakaobohnen von Hand zu ernten. Leider ist es bisher nicht gelungen, die grossen Schokoladenproduzenten aus der Schweiz, Deutschlands oder anderswo auf verbindliche Standarts zu verpflichten, die diese Praxis unterbinden.

So hat die Schokolade leider auch ihr dunklen Seiten, wie so vieles, was die Menschen glücklich macht und ihnen grossen Genuss bereitet.

Foto: Flickr / hozinja