Aktives Denken ist gesund

Wer kennt das nicht: Eigentlich möchte man an gar nichts denken und einfach entspannen, aber die Gedanken fahren im Kopf Karussell. Wenn es dann wenigstens noch angenehme Gedanken wären, aber nein, immer wieder spult das Kopfkino den gleichen Ärger oder irgendwelche Peinlichkeiten ab. Es beleuchtet die Dinge aus dieser oder jener Sicht und lässt den Betroffenen einfach nicht zur Ruhe kommen. Entspannung und Erholung ist nicht möglich. Die Konzentration auf wirklich wichtige Dinge ist blockiert. Man kann es einfach nicht abstellen! Wirklich nicht?

Es ist durchaus erlernbar: Das aktive Denken ist das Denken an etwas anderes. Ganz bewusst entscheidet man sich für einen anderen Gedanken. Die Methode stammt aus der Psycho- bzw. Verhaltenstherapie. Sie ist selbstständig erlernbar und wird im Laufe der Zeit immer besser gelingen.

Schlagen Sie Ihren negativen Gedanken ein Schnippchen! Sagen Sie am besten laut “STOPP” und denken sofort und ganz intensiv an etwas anderes. Ob das nun die Vorbereitung auf den kommenden Urlaub ist, oder ein bestimmtes Lied, welches Sie im Kopf singen, ist völlig egal. Sogar ein Vortrag, der morgen gehalten werden muss oder Überlegungen wie man am besten bei Toptranslation die vorbereiteten Fachübersetzungen in Auftrag geben kann, – alles ist möglich und erlaubt. Hauptsache ist, der unerwünschte Gedanke hat im Kopf keinen Platz mehr. Der bewusste Gedanke hat erfolgreich den Unwillkürlichen verdrängt.

Manche Situationen kann man einfach nicht ändern. Das heißt jedoch noch lange nicht, dass man sich von ihnen beherrschen lassen muss. Irrelevante Dinge können durch aktives Denken ausgeblendet werden: Es ist wieder Platz für sinnvolle Sachen, die momentan wirklich wichtig sind.

Das aktive Denken hat nichts mit dem “Verdrängen” im herkömmlichen Sinn zu tun und darf damit keinesfalls verwechselt werden. Es sollen keine negativen Erfahrungen oder Erinnerung im Unterbewusstsein verschwinden. Es geht bei dieser Methode wirklich allein um ein bewusstes Entscheiden.

Unangenehme und stressige Situation können mit dem aktiven Denken viel besser gemeistert werden. Die Ohnmacht und das Gefühl “ausgeliefert zu sein” haben keine Chance. Emotionen lassen sich besser kontrollieren und steuern. Unsere Gesundheit wird das zu schätzen wissen.

Foto: Uta Herbert  / pixelio.de

Mit Kontaktlinsen den totalen Durchblick gewinnen

Man sagt zwar, dass es eigentlich für den Menschen wichtigere Sinnesorgane gibt, aber wenn viele Menschen befragen würde, dann würden doch viele sehr ungern ihr Augenlicht verlieren. Denn mit unseren Augen gelingt uns vielleicht der direkteste Weg zu all den verschiedenen Eindrücken der Welt. Unsere Kultur ist eine visuelle und so ist das gute Sehen natürlich unerlässlich für uns Menschen.

Die Natur hat viele nützliche Einrichtungen geschaffen, um unsere empfindlichen Augen vor äußeren Einflüssen zu schützen. Dieses hoch entwickelte Organ ist geschützt durch ein Polster aus Muskeln, Fett und Bindegewebe in der Augenhöhle aus Knochen im Schädel. Dazu haben wir Augenlider und der Lidschlussreflex verhindert das Eindringen von Staub oder anderen schädigenden Partikeln. Das Austrocknen der Hornhaut wird durch die Tränenflüssigkeit verhindert, Wimpern fungieren als Abfangvorhang von Fremdkörpern.

So gut geschützt ist unser Auge und trotzdem können manche Menschen nicht gut sehen. Dafür gibt es Brillen, die sich im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt haben und heute auch Mode-Accessoires geworden sind.

Noch verblüffender ist allerdings die Technik der Linsen geworden. Man kann sich kaum vorstellen, dass man in ein komplexes und empfindliches Gefüge wie es das Auge ist, von außen eingreifen kann, man hier mit einem Fremdkörper die Sehkraft des Auges verbessern kann, aber so ist es. Kontaktlinsen kaufen ist heute so normal wie Schuhe kaufen. Kontaktlinsen dienen vor allem der Korrektur von Weit- oder Kurzsichtigkeit, Monatslinsen von Ciba Vision können noch viel mehr und sind eine praktische und komfortable Lösung (fast) aller Sehprobleme.

Kontaktlinsen sind aber noch vielseitiger! Sie sind nämlich auch, ähnlich wie die Brille, Modeaccessoire geworden. Vielleicht nicht so sehr für den täglichen Gebrauch sondern vielmehr für spezielle Anlässe, aber gerade da bietet die Linse ein große Möglichkeit, den Ausdruck eines Menschen sehr zu verändern. Die Augen sind das Tor zur Seele und ob bewusst oder unbewusst sehen wir den Menschen, die wir treffen in die Augen und erforschen sie so. Wenn wir also hier manipulieren, dann manipulieren wir auf wirkungsvolle Weise, was wir auf andere Menschen für einen Eindruck machen.

Motivlinsen, die bemalt oder verschieden farbig sein können, erfüllen diesen ästhetischen Zweck.

Sei es zu Karneval, Halloween oder Mottopartys, als Reptil, Teufel mit roten Augen oder Manga-Figur, mit farbigen Kontaktlinsen sieht jeder Mensch sofort anders aus. Gesünder wird er aber dadurch wohl nicht, aber so ist wieder einmal aus einer erstmal medizinischen Sache eine modische Sache geworden, und wie man weiß, kann Mode auch gesund und glücklich machen.

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de

Gesundes Schlafen im Wandel der Zeit

Durchschnittlich verbringt der Mensch einen Drittel seiner Lebenszeit im Bett, also durchaus eine Zeit, die es erklärt, dass der Schlaf, das Bett und die Matratze ein wichtiges Thema für uns Menschen sind. Abgesehen davon, dass im Bett bei allen modernen Spielarten dann doch immer noch die meisten Kinder gezeugt werden und damit der Fortgang unserer Spezies nicht unwesentlich von einer gemütlichen, schönen Bettstatt abhängt. Ein gutes Bett ist für unsere Zufriedenheit und unsere Gesundheit also unabdingbar, sowohl physisch als auch psychisch.

Die Forschung zu der Zivilisationskrankheit Rückenschmerzen hat den Fokus lange auf die richtige Matratze und das richtige Kopfkissen gelegt, als aber vor kurzem in einem großen Nachrichtenmagazin eine Titelgeschichte zum Thema Rückenschmerzen erschien, da wurde darin das Problem der richtigen Matratze nicht einmal im Ansatz gestreift. Es scheint also, als sei das Thema Bett bzw. Matratze von einem medizinischen zu einem Lifestyle-Thema geworden. Kein Wunder, die Betten, die man kaufen kann, werden immer besser, größer und eleganter.

Was man früher vor allem aus amerikanischen Hotels kannte, nämlich Kingsize- oder Queensize-Betten, das ist jetzt auch bei uns angekommen. Das Bett wird zu einem der wichtigsten Einrichtungsgegenstände und Style-Faktoren. Und wenn die rasante Verbreitung von Rückenschmerzen doch wohl eher auf Stress zurückzuführen sind, dann hat das sicher auch damit zu tun, dass allgemein die Betten und Matratzen immer besser geworden sind. Das war nicht immer so.

Die ersten Matratzen waren Bodenkissen, was das ursprüngliche Wort aus dem arabischen auch bedeutet. Über das italienische materazzo ist das Wort dann bei uns gelandet. Die frühesten Beschreibungen von Matratzen finden sich in der Odyssee des Homer, wo Odysseus Matratze als Rahmenwerk mit Stierhaut bespannt und mit Fellen und Teppichen bedeckt beschrieben wird. Später bei den Römern wird dann schon beschrieben, wie Federn von Gänsen oder Schwänen in eine Matratze hinein gefüllt wurden, bei einfacheren Leuten waren es Pflanzenfasern. Matratzen wie wir sie heute kennen, waren bei uns purer Luxus und nur den Reichen vorbehalten. Das normale Volk schlief auf harten Säcken, die mit Seegras, Schilf, Stroh oder Spreu gefüllt waren.

Das Bürgertum bestellte sich ab Ende des 19. Jahrhunderts von Sattlern hergestellte Matratzen. Heute gibt es gute Matratzen schon für bezahlbares Geld und die Auswahl ist riesig. Füllstoffe sind heute meistens synthetisch. Es gibt Matratzen für Allergiker und für verschiedene Jahreszeiten, geteilte und einheitliche, mit oder ohne Besucherritze.  Man kann viel Geld ausgeben und trotzdem schlecht schlafen und wenig ausgeben und gut schlafen.

Foto: S. Hofschlaeger / PIXELIO

Aktives Reisen – Sportliche Ausflüge in und um Rom

Städtereisen und Aktivurlaub passen nicht zusammen? Doch! Mit ein wenig Planung ist es möglichen seinen nächsten Städtetrip gleichzeitig zu einem sportlichen Erlebnis werden zu lassen und sich nicht nur kulturell weiterzubilden, sondern auf seiner Reise gleichzeitig etwas für seine Gesundheit zu tun.

Rom ist ein fantastisches Beispiel für eine Metropole, in der es möglich ist Sightseeing und sportliche Aktivitäten perfekt zu miteinander zu verbinden.  Auf einem Rom Ausflug bietet es sich zum Beispiel an, die Ewige Stadt aktiv zu Fuß zu entdecken. Eine Vielzahl von geführten Touren führen die Reisenden vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Sollte man sich dazu entschließen selber die Stadt entdecken zu wollen, kann man auch sein Tempo selbst bestimmen und seinen Rundgang zu einer kleinen Sight-Jogging Tour umwandeln.  Eine weitaus ausgefallenere Möglichkeit die Metropole kennenzulernen ist auf dem Rücken eines Pferdes. Man reitet entlang an den Ufern des Tiber und den sandigen Stränden von Ladispoli in der Nähe Roms und entdeckt die Sehenswürdigkeiten der Stadt von einer vollkommen neuen Perspektive.

Eine ähnliche Ansicht offenbart sich demjenigen der für seinen Ausflug nach Rom das Fahrrad wählt. Ob auf eigene Faust oder innerhalb einer geführten Tour – Vatikanstadt, das Kolosseum oder Pantheon lassen sich auch wunderbar mit dem Fahrrad erkunden. Natürlich muss man sich im oftmals dichten Verkehr der italienischen Metropole ein wenig vorsehen, doch hilft einem die Fahrradtour auch die Pizza vom Abend zuvor wieder abzubauen. Wer es noch sportlich aktiver mag, sollte für seinen nächsten Rom Ausflug auch eine mehrtägige Trecking Tour in Betracht ziehen. Auf einem solchen Ausflug lehrt man nicht nur das römische Umland kennen, sondern kommt auch sportlich voll auf seine Kosten.

Doch egal für welche Variante man sich letztendlich entscheidet, eine tolle Mischung zwischen sportlich-gesundem Aktivurlaub und kulturell ansprechendem Städtetrip ist garantiert.

Foto: Flickr / Jakob Montrasio

Ein Hund – ein treuer Begleiter im Alter

In unseren Städten gibt es viele ältere Menschen, die alleine Leben. Vor allem Frauen trifft diese Situation sehr stark, denn Frauen haben eine höhere Lebenserwartung, und wenn der Ehepartner einmal gestorben ist, dann sind diese Frauen oft noch einige Jahre alleine. Die Kinder leben vielleicht weit weg, weil in unserer auf Mobilität ausgelegten Arbeitswelt niemand mehr einfach in seiner gewohnten Umgebung bleiben kann, um Arbeit zu finden.

Es ist erwiesen, dass Hunde gute Begleiter gerade für ältere Menschen sein können. Natürlich sieht man auch oft die geradezu sprichwörtliche ältere Dame mit dem Pudel oder einem anderen Schoßhund, aber es gibt noch genügend ältere Menschen, die von der Ausstrahlung eines Hundes profitieren könnten.

Tiere halten uns Menschen, egal wie alt wir sind, körperlich und geistig fit. Hunde sprechen Körper und Seele positiv an und sind so Beziehungs- und Familienersatz.

Sie helfen aber gerade älteren Menschen nicht nur gegen Vereinsamung und Antriebslosigkeit, sondern sorgen auch dafür, dass der Alltag in sinnvolle Einheiten eingeteilt wird.

Der tägliche Spaziergang mit dem Hund kann so zum Segen werden. Hunde sind stark auf ihren Halter bezogen, mit ihnen kann man eine intensivere Bindung eingehen, als zu anderen Haustieren, wie zum Beispiel zu Katzen.

Hundehalter sind gezwungen, sich intensiv mit dem Tier zu beschäftigen, denn ein Hund braucht Zuwendung und Erziehung. Dazu muss er regelmäßig rausgehen, was der Gesundheit der Hundehalter nur entgegen kommen kann. Allerdings sind nicht alle Rassen für Senioren geeignet, denn es gibt welche, die sehr viel Auslauf brauchen. Sinnvoll sind kleine oder mittelgroße Hunde, auch Retriever sind sehr liebe Tiere und passen auch auf ihre Halter auf. Wichtig kann auch sein, nicht einen ganz jungen Hund anzuschaffen, da dieser sehr viel Erziehung benötigt, sondern einen schon erwachsenen Hund, der schon erzogen und freundlich ist. So kann das Halten eines Hundes die fehlendes Glückshormone auslösen. Denn das Streicheln eines Hundes löst eben diese Endorphine aus. Hunde geben dazu ihre Liebe (im Gegensatz zu Katzen) sehr großzügig weiter und sind deshalb ein echter Begleiter, der positiv auf die Gesundheit von Senioren aber auch auf ihr psychisches Wohlbefinden wirken kann.

Foto: Flickr / OakleyOriginals