Natürlich ist das Skelett des Menschen die Grundbauform, durch die unser Körper definiert wird. Und oft genug schmerzen unsere Knochen. Durch Haltungsfehler kann man sich beispielsweise die Wirbelsäule beeinträchtigen oder man kann sich beim Skifahren das Bein brechen. Auch nimmt im Alter die Neigung zu schmerzhaften Gelenksbeeinträchtigungen zu. Aber eigentlich kann man hiergegen fast nichts tun. Ganz anders sieht es mit den Muskeln aus. Die Muskeln stützen unseren Körper und vor allem können wir durch ihr Training aktiv unsere Gesundheit uns unser Wohlbefinden beeinflussen.

Dies gilt nicht nur für die Bikinifigur und das berühmte Six-Pack, das alle erreichen wollen, sondern im hohen Masse auch für die Rumpfmuskulatur.

Die wichtigste Rumpfmuskeln sind sicher die oberflächlichen Rückenmuskeln, die zu beiden Seiten der Wirbelsäule entlanglaufen. Sind diese schlecht trainiert oder verkrampft drohen Rückenschmerzen, die Volkskrankheit Nummer 1 schlechthin.

Wer an seiner Haltung arbeiten möchte, der wird aber den gesamten Rumpf trainieren. Also Rückenmuskulatur, Bauchmuskulatur und auch die seitlichen Bauchmuskeln und die Schultern. Übung Nummer eins für die Rumpfmuskeln sind die guten alten sit ups. Allerdings muss bei dieser Übung aufgepasst werden, dass es zu keinem Hohlkreuz kommt, also unbedingt die Beine anwinkeln! Die Variation mit dem wohl größten Effekt ist die Übung mit dem sprechenden Namen „Käfer“. Hierbei werden im Liegen die Ellbogen und die Knie über Kreuz zueinander geführt. Es sollte immer darauf geachtet werden, dass die Übung aus der Bauchmuskulatur heraus gemacht wird und nicht andere Muskeln falsch belastet werden. Mehr Tipps zum Muskeln aufbauen gibt es hier.

Wer seinen Körper trainiert, der wird den Anforderungen des Alltags besser stand halten können. Gerade wer viel sitzt, also sein ganzes Arbeitspensum vor dem Computer verbringt, der muss auf einen Ausgleich achten. Den Körper fit zu halten ist aber nicht nur für den Körper selbst wichtig, sondern auch für den Kopf. Sport, besonders Ausdauersport, lüftet das Gehirn aus und befreit von grüblerischen Gedanken. Je nach Lust kann jeder sicher den Sport finden, der für ihn am Besten geeignet ist. Es gibt sogar spezielle Konzepte, die für Bürosport ausgedacht wurden. Wer mit seinen Arbeitskollegen Schlüsselwörter vereinbart, die immer gewisse kurze Muskelaufbauübungen nach sich ziehen, der trainiert dann sogar im Büro seinen Bizeps. Beim Muskelaufbau geht es nicht vordergründig um das Aussehen – obwohl das natürlich ein willkommener Nebeneffekt ist – sondern es geht darum, seinen Körper zu entlasten, Gewicht vom Skelett zu nehmen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.

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