Herbst – Zeit der Erkältungen

Aber, was ist eigentlich eine Erkältung? Im Alltags-Sprachgebrauch sprechen wir von einer  Erkältung wenn die Nase läuft, der Hals kratzt und uns ein Husten plagt. Kommt Fieber dazu, nennen wir das dann schnell Grippe. Was wir aber Erkältung nennen, heißt eigentlich “unkomplizierte Infektion der oberen Atemwege”. Und was wir Grippe nennen, heißt bei Ärzten “grippaler Infekt”. Egal wie es heißt, wir wollen es nicht haben – wie schützt man sich davor?

Erwachsene haben durchschnittlich zwei- bis viermal pro Jahr eine Erkältung, Kinder noch öfter. Ausgelöst werden diese Krankheiten durch Viren; mehr als 200 verschiedene Virustypen kommen in Betracht. Dazu zählen vornehmlich Rhinoviren, aber auch Corona-, Adeno- und Respiratory-Syntical-Viren. Husten, Schnupfen und Heiserkeit heilen meist von selbst aus. Anders die echte Grippe, die Influenza. Sie kann mit lebensgefährlichen Komplikationen einhergehen und sogar tödlich verlaufen. Jährlich sterben hierzulande mehrere Tausend, meist alte und kranke Menschen daran. Die echte Influenza bricht meist plötzlich aus, sie ist verbunden mit hohem Fieber, Husten und Gliederschmerzen.

Erkältungserreger lauern überall: im Bus, im Büro, im Supermarkt und im Kindergarten. Sie schwirren in der Luft herum, umgeben von kleinsten Tröpfchen menschlichen Sekrets, daher der medizinische Begriff “Tröpfcheninfektion”. Beim Husten schleudert ein Infizierter die Viruspartikel mit einer Geschwindigkeit von 900 Kilometer pro Stunde in seine nähere Umgebung. Die Viren haften über Stunden an den angehusteten Gegenständen. Oder sie gelangen beim Niesen auf die Hände und werden anschließend auf Türklinken oder in Handtücher abgestreift. Dort überleben sie einige Stunden. Werden sie direkt beim Händeschütteln weitergereicht, haben die Erreger einen Zwischenschritt gespart. Ist das Immunsystem stark genug, wehrt es die Viren ab. Ist die Immunabwehr aber geschwächt und die Anzahl der Keime sehr groß, können die Erreger leicht über die Schleimhaut der Nase oder des Rachens ins Körperinnere vordringen. Wie gut oder schlecht unser Abwehrsystem die Invasion der Keime bekämpfen kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab: von der körperlichen Verfassung und von der psychischen Konstitution. Beides wird durch unsere Lebensweise, unsere Ernährung und durch unseren Stress beeinflusst.

Vor allem in der kälteren Jahreszeit plagen sich viele Menschen mit grippalen Infekten. Doch Kälte und Nässe sind nur Mittäter: Sie schwächen die Abwehr, weil sie die Durchblutung der Nasenschleimhaut vermindern. Leichtes Spiel haben die Keime auch in überheizten geschlossenen Räumen: Die warme Luft trocknet die Schleimhäute aus und beraubt sie so ihrer Wehrhaftigkeit.

Sind die Erreger erst mal im Körperinneren angelangt, hilft nur eines: Gönnen Sie Ihrem Körper Ruhe, auf dem Sofa oder im Bett. Trinken Sie viel heißen Tee und schlafen Sie viel. Das hilft dem Abwehrsystem, die Eindringlinge erfolgreich zu bekämpfen. Lassen Sie sich bedienen, lassen Sie Ihr Essen kommen! Zum Beispiel eine Hühnersuppe! Dieses alte Rezept hilft schon seit hunderten von Jahren gegen Infekte. Ergänzen Sie Ihre Suppe vom Delivery Hero mit Ingwer und Sie werden Ihrem Immunsystem etwas Gutes tun. Beim Delivery Hero gibt es noch mehr gutes Essen für Ihre Gesundheit.

Foto: wrw / PIXELIO

Was macht ein gesundes Frühstück aus?

Schon Oma sagte immer, man sollte nicht mit leerem Magen aus dem Haus und das Sprichwort „Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler“ sagt ja im Prinzip das Gleiche aus: Frühstücke gut! Aber damit ist nicht nur die Menge gemeint, wer also jeden Tag Spiegeleier mit Würstchen futtert, der darf sich irgendwann nicht über seine Figur beschweren, aber wer immer ohne gefrühstückt zu haben aus dem Haus geht, der wird auch irgendwann ernste Probleme bekommen. Aber warum ist das so und: was macht eigentlich ein gesundes Frühstück aus? Sicher wichtig ist neben der Ernährungsseite sicher auch eine psychologische Seite: Denn wer sich morgens Zeit nimmt in den Tag zu starten, wer seinem Körper morgens schon etwas Gutes tut, ihn richtig behandelt und wichtig nimmt, der wird sich auch tagsüber nicht zu sehr stressen. Denn Stress ist einer der Hauptgründe für schlechte Ernährung. Und das ist ja auch nachvollziehbar. Immer mehr Menschen sind in ihrem Beruf einem starken Druck ausgesetzt, habe immer weniger Zeit für Pausen und damit auch für gesunde Ernährung. So setzt sich eine Kreislauf in Gange, aus dem nur schwer auszubrechen ist. Aber gut kann man auf jeden Fall mit einem gesunden, vollwerten und leckeren Frühstück anfangen, seine Ernährung umzustellen. Denn wer morgens gut isst, der wird länger fit sein, der wird nicht in Heisshunger verfallen, der wird keinen Blutzuckerabfall erleben, der ihn in die nächste Würstchenbude rennen lässt. Der wird gut und fit bis zum Mittag arbeiten können, bis er wieder etwas leckeres essen kann.

Wichtig ist sicher, dass man zum Frühstück Vollkornprodukte isst. Denn diese sind einfach gesunder und halten das Energielevel länger oben als Weissmehlprodukte. Dazu ein guter Käse und gute Butter ist sicher nicht verkehrt. Wer aber lieber Müsli essen mag, der kann sich sehr gut ernähren. Einfach ein gutes Joghurt, ein leckeres Vollkornmüsli und ein paar Saisonfrüchte hineingeschnibbelt und schon hat man ein gutes, gesundes und leckeres Frühstück. Und das ist auch nicht teuer, denn Biojoghurt und Müsli gibt es auch beim Discounter zu kaufen. Es macht also Sinn beim Einkaufen die Augen aufzuhalten.

Natürlich ist eigentlich Kaffee nicht besonders gesund. Aber vielen Menschen fällt es schwer, auf ihren Morgenkaffee zu verzichten. Das ist auch nicht so schlimm, falls der Kaffeekonsum nicht übertriebene Formen annimmt. Aber ab und zu einen grünen Tee probieren ist auch nicht verkehrt. Dieser ist sehr viel gesünder, schmeckt lecker und macht auch wach, das ist nur eine Frage der Gewohnheit. So gestärkt lässt sich der (Arbeits-)Tag gut an und man kann sich auf Sonntags freuen, wo man dann all die leckeren Sachen wie Rührei mit Speck essen kann!

Foto: Flickr / janineomg

Auf welche Inhaltsstoffe soll ich beim Einkaufen achten?

Einkaufen scheint es, ist mittlerweile eine Wissenschaft geworden. Die Supermärkte sind voll und überall klebt das Logo „Bio“ oder „gesund“ drauf. Was wir einkaufen sollen, ist schwierig. Die Verlockungen lauern an jeder Ecke, jeder möchte sich gesund ernähren und keine Fehler machen.

Die radikale Theorie zu diesem Thema sagt, es ist im Grunde genommen ganz einfach: Nur natürliche, ganze, nicht verarbeitete Produkte kaufen, dann erübrigt sich die Inhaltsstoffe-Leserei sowieso. Das meint, eine Tomate ist eine Tomate, Butter ist Butter und ein Fisch ist ein Fisch. Verarbeitet Lebensmittel sind also zu meiden. Alles was verarbeitet ist, ist nicht mehr natürlich, musste irgendwie haltbar gemacht werden und ist deshalb ungesund. Mit dieser Theorie ist eigentlich das Einkaufen sehr einfach. Denn man kauft ein und kocht dann selber.

Möchte man aber auch verarbeitete Lebensmittel kaufen, also fertige Salate, fertige Suppen, Marmeladen, Frischkäsezubereitungen, fertige Pastasaucen und noch viel mehr, was die Nahrungsmittelindustrie bereithält, dann wir die Sache schon komplizierter. Sicher sollte man darauf achten, mit was für Zusatzstoffen die Produkte versehen sind. Gerade Konservierungsmittel müssen angegeben werden und sind nicht gerade gesund. Aber auch der Zusatz von Zucker kann mitunter erheblich sein. Gerade in Marmeladen, Fertig-Saucen, Schokolade und Milchspeisen ist manchmal der Anteil an Zucker extrem hoch. Ein Joghurt oder ein Sahnedessert kann dann schnell ungesund werden, auch wenn das Gegenteil drauf steht.

Aber es gibt natürlich nicht nur schlechte Inhaltsstoffe, die vermieden werden sollten, sondern es gibt natürlich auch gute, die wichtig sind für den Körper!

So sind Vitamine schlicht unabdingbar für den Menschen:

Die Vitamine B1 und B2 sowie das berühmte Vitamin C fördern wichtige Wachstumsprozesse, sind an vielen Stoffwechselaktivitäten beteiligt und stärken das Immunsystem. Besonders günstig für gutes Sehen in der Nacht und den Aufbau der Schleimhäute ist Beta-Karotin, eine Vorstufe des Vitamin A.

Aber auch Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor sind sehr wichtig. Sie unterstützen den Wasserhaushalt im Körper, liefern wichtige Bausteine für den Aufbau von Knochen und Zähnen und regen den Energiestoffwechsel an.

Nach Vitaminen und Mineralstoffen sollte man also Ausschau halten im Supermarkt und Zucker, E-Zusatzstoffe, Dickungsmittel, Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker sollte man besser meiden. Inhaltsstoffe sind oft sehr klein gedruckt auf den Packungen angegeben, das kann das Einkaufen etwas mühsam gestalten, aber es lohnt sich, denn so kann man gut sehen, wo und in welchen Lebensmitteln Gutes und wo Schlechtes verborgen ist. Es lohnt sich, der Gesundheit und der Freude am Essen zu Liebe.

Foto: Flickr / epSos.de

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